17. November 2013

***Interview mit Lars Erik Schütz***

Halli Hallo,

heute möchte ich euch das Interview mit Lars präsentieren.
Das liegt mir sehr am Herzen, denn Lars ist total sympathisch und nett.
Ich mag ihn als Person und ich mag seine Bücher also hier noch mal eine dicke Leseempfehlung für alles was er bisher geschrieben hat!
  Hier noch etwas zu seiner Person:


Lars Schütz wurde am 24. Oktober 1992 in Duisburg geboren. Das Schreiben hat sich bis dato wie ein roter Faden durch sein noch junges Leben gezogen. Bereits mit 17 veröffentlichte er sein Erstlingswerk, den Fantasyroman 'NEXUS - Der Tod sei mit dir', als Hörbuch im Action-Verlag. 2012 folgte der Kurzroman 'Der Mosaikleger', der in der Reihe Lesetrips im Hamburger Doplpack-Verlag erschienen ist. Im dritten Werk 'Pestland' wagt er sich jetzt zum ersten Mal an ein historisches Szenario. Da er mitten in der Duisburger Altstadt lebt, konnte er für den Roman an Originalschauplätzen in Duisburg und am Niederrhein recherchieren.
Derzeit studiert er Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf und arbeitet nebenberuflich im Online-Marketing eines großen Internet-Unternehmens.

Und nun zum Interview:

1. An welchem Ort schreibst du am Liebsten?
Beim Schreiben mag ich es am liebsten ruhig und entspannt. Diese Atmosphäre habe ich an meinem Schreibtisch, der immer mit Post-it-Zetteln, überfälligen Büchern aus der Bibliothek und leeren Tassen vollgestellt ist. Nur ein wenig Musik darf stören, am liebsten Filmsoundtracks. Weil ich leider viel unterwegs bin, muss ich aber auch immer mal wieder in der Bahn und in Cafés schreiben. Dann ist es immer eine Quälerei, nachher meine krakelige Linkshänder-Schrift zu entziffern.

2. Wie bist du auf die Idee zu deinen Büchern gekommen, wer hat dich inspiriert?
Für "Göttersturz" haben Autoren wie George R. R. Martin und Bernard Cornwell Pate gestanden, isnpiriert haben mich historische Ereignisse wie die Französische Revolution oder der Katharerkreuzzug. Ich beschäftige mich gerne mit Fragen wie der, ob wir Menschen wirklich einen Gott für unser Glück brauchen oder was passieren würde, wenn plötzlich ein ganzer Glaube zusammenbricht. Fantasywelten sind dann immer so eine Art Versuchanordnung wie bei einem chemischen Experiment, wo man schauen kann, wie sich sowas auswirkt. Ansonsten mag ich eben Fantasy, die sich nich auf Magie und fremde Wesen, sondern auf Intrigen und Co. konzentriert.


3. Trittst du selbst als Charakter in deinen Büchern auf oder andere Menschen in deinem Leben? Oder sind die Charaktere komplett frei erfunden?
Ich glaube, jeder Autor hat irgendwie einen Teil seines Charakters in jede seiner Figuren gesteckt. Manchmal bin ich so mürrisch wie Corellius aus dem ersten Band, so naiv wie sein Freund Ulme oder so nervig wie der Barde Arlot Asht. Wobei ich sagen muss, dass mir Rowen aus dem zweiten Teil sehr ans Herz gewachsen ist. Er ist jemand, der nicht so viele Abgründe hat wie meine sonstigen Protas, sondern eigentlich nur seinen Schwestern ein schönes Leben bereiten will und mit seiner Liebe Rosanna zusammen sein will.

4. Welcher Charakter gefällt dir bis jetzt aus den beiden Göttersturz Büchern am Besten und warum?
Ups, jetzt habe ich diese Frage aus Versehen schon vorher beantwortet. Dann sage ich hier, was meine zweitliebste Figur ist und die, die auch die meisten Leser mögen: Ulme aus dem ersten Band, der trotz seiner fast schon kindlichen Naivität manchmal weiser wirkt als der ganze Rest der Figuren.

5. Welches ist dein Persönlicher Lieblingsautor und welches ist dein Lieblingsbuch?
Bei solchen Fragen fällt es mir immer schwer, mich wirklich auf jemanden oder etwas festzunageln, deshalb gebe ich lieber für beides mal meine Top 3: Bei den Autoren liebe ich Rebecca Gablé, die tolle historische Romane schreibt, Charles Bukowski und Markus Zusak, den man vor allem durch seinen Bestseller "Die Bücherdiebin" kennt. Dieses Buch ist auch gleich bei meinen Top 3 dabei, wo sich noch "Der Schatten des Windes" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" dazu gesellen. Beim Lesen mache ich nichts von Genres abhängig, sondern lese ziemlich querbeet, mal ein Klassiker, mal ein Fantasyroman, mal ein Thriller. Durch die unterschiedlichen Stile lernt man als Autor immer etwas hinzu.

6. Im Moment gibt es Göttersturz ja nur als Ebook, ist es auch als Printausgabe irgendwann mal geplant?
Einige Impress-Titel wie die Pan-Reihe von Sandra werden schon im nächsten Monat als Taschenbücher bei Carlsen erscheinen, allerdings sind das auch echte eBook-Bestseller gewesen. "Göttersturz" hat sich zwar eine kleine Fangemeinde erarbeitet, aber bislang sieht es nicht so aus, dass es auch Print-Titel geben wird - dafür sind die Geschichten auch zu kurz.

7. Die Göttersturz Bücher spielen ja in einer mittelalterlichen Welt, was fasziniert dich an dieser Zeit besonders?
Im Mittelalter gab es noch nicht solche Sachen wie das Grundgesetz, die Menschenrechte oder die Polizei - ein Wilder Westen extrem. Da regierten Willkür, Mord und Gewalt. Wenn man sich mal ein Bücher über die Zeit zu Gemüte führt, merkt man erst, wie gut wir es haben, zumindest in Ländern wie Deutschland. Gleichzeitig war das Mittelalter aber auch eine absolute Zeit der Gegensätze. In Arabien und in den Klöstern wurden Bücher geschrieben und wichtige Erfindungen gemacht. Man sieht also: ganz viele Konflikte. Und die sind immer der beste Grundstoff für spannende Geschichten.

8. Für wann ist der dritte Band geplant, oder gibt es da noch keinen Termin?
Für den dritten Band gibt es erst mal noch keinen Termin, es wird sich zeigen, wie sich der aktuelle entwickelt. Pläne habe ich natürlich schon genug, arbeite zur Zeit aber auch an anderer Front an einem historischen Liebesroman und einem Thriller. Mal sehen, wann sich da was Konkretes tut.
Danke auf jeden Fall für das Interview und Danke für die Aufmerksamkeit an alle Leser!



Vielen vielen Dank lieber Lars für deine schnellen und tollen Antworten und für deine Zusammenarbeit, es hat mir riesen Spaß gemacht!

Und als letztes möchte ich euch noch mal auf die Verlosung zu seinem neuesten Buch Göttersturz 2 aufmerksam machen! Sie läuft noch bis Dienstag und es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen. 
Um teilzunnehmen einfach hier klicken, Frage beantworte und teilmnehmen! 

Viel VGlück und viel Spaß!

1 Kommentar:

  1. Ja, das Mittelalter ist faszinierend - erstaunlich, was damals ohne die heutige Technologie bereits möglich war, was die "weisen Frauen" wussten, aber was für ein Aberglaube wiederum herrschte.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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