1. September 2014

*Blogtour* Interview mit Antonia Michaelis




Es ist wieder soweit, das rosa Schlunzen Sofa steht bereit und wir begrüßen heute ganz herzlich im Rahmen der Blogtour zu "Niemand liebt November" die Autorin Antonia Michaelis zum Interview!





Liebe Antonia, vielen Dank dass du dir Zeit nimmst für unser kleines Interview. Sicher hast du von deinen Lesern schon die ein oder andere Frage gestellt bekommen. Gibt es eine, die du besonders gerne beantwortet hast, oder gibt es etwas, was dich noch nie jemand gefragt hat – und was du gerne mal erzählen möchtest? Hier ist deine Gelegenheit!

Au fein. Also ich möchte gern mal meine Mutter grüßen und den Sportverein und außerdem von unseren Rosen im Garten berichten …
Nee, im Ernst: Es gibt eine Sache, über die ich mich bei November wieder wundere, genau wie auch schon bei allen Büchern zuvor: Warum wollen sich Leser partout und unbedingt mit der Hauptfigur identifizieren? Das ist eine irgendwie Erscheinung, mit Hamlet, Faust, dem Grafen von Montechristo oder Mutter Courage wollte sich nie irgendwer identifizieren.
Wenn Leser schreiben, sie könnten sich nicht mit November oder Anna aus dem Märchenerzähler oder Svenja aus Nashville identifizieren, dann möchte ich immer rufen: Das will ich doch stark hoffen!
November völlig verstehen zu können, hieße ja, man hätte das Gleiche erlebt wie sie – und die Novembers dieser Welt lesen solche Bücher wie November nicht.
Es geht darum, die Gefühle von jemandem mitzuerleben, der eben völlig anders ist als man selbst und dem man im gewöhnlichen Leben nie begegnet wäre. Oder wenn, dann hätte man nicht mit ihm gesprochen.
Ein Blick über den Tellerrand quasi. Natürlich kann ich keinem verbieten im Teller sitzen zu bleiben.
Aber Protagonisten sind weder Vorbilder noch Kleider, in die der Leser schlüpfen sollte. Es ist absolut legitim, sie auch mal NICHT zu mögen, das ist kein Manko des Lesers oder des Buches. Es ist noch viel legitimer, über ihre abstrusen Handlungen den Kopf zu schütteln. Gerade bei November – also, „das finden ja manche echt nicht gut, dass sie sich prostituiert“. Ja, äh, ich auch nicht. Das wollte ich mit dem Buch eigentlich sagen.
Und ist eigentlich bei der ganzen Altersdiskussion mal jemandem aufgefallen, dass Shades of Grey noch viel, viel jüngere Mädchen lesen? Und dass es da nicht um Kritik geht, sondern um Trendbildung?

Deine Bücher sind ja alles Einzelbände und auch in verschiedenen Verlagen erschienen. Bei deinem aktuellen Verlag werden ja aber auch viele Reihen veröffentlicht. Können wir uns bei dir auch mal auf einen Mehrteiler freuen, oder bist du eher froh, wenn deine Bücher abgeschlossen sind?

Im Kinderbuch gibt es Mehrteiler von mir. Einmal habe ich aus Versehen einen Dreiteiler geschrieben, weil die Leute wissen wollten, was mit dem oder jenem aus dem ertsen Roman war. Im Jugendbuch … naja, Trilogien sind momentan in, und ich mache eigentlich nur Sachen, die out sind.
Ich wollte allerdings immer schon eine Trilogie schreiben mit Namen Warum-ich-keine-Trilogien-schreibe-1.Teil / Warum-ich-keine-Trilogien-schreibe-2.-Teil und Warum-ich-keine-Trilogien-schreibe-3.Teil.

Welches Buch hätte ein anderes Ende gehabt, wenn du es geschrieben hättest?

So ziemlich alle Murakamibücher, da frage ich mich ja immer, ob er am Ende einfach selber nicht mehr wusste, wie die Auflösung nun eigentlich sein sollte.
Und das Telefonbuch, es ist total uninnovativ, dass das mit Z endet.

Welche Bücher findet man in deinem Bücherregal? Zu welchem Genre greifst du privat gerne, und warum?

Finden tue ich meistens gar keine Bücher in unserem Bücherregal – viel zu unübersichtlich. Was das Lesen angeht, komme ich leider zu wenig dazu. Ich lese gern Bücher auf englisch, weil ich dann keine Vergleiche im Sprachklang ziehen muss, ich liebe Kate Atkinson, ich beiße mich durch jeden Pynchon, Douglas Adams ist ja leider völlig tot, na ja, ich mag Salman Rushdi und Haruki Murakami, trotz der Enden … ich habe eine Allergie gegen Historienrienromane und Frauenromane und Vampirromane und Liebesromane und Krebsromane und Heimatromane und klassische Kriminalromane und … ich fürchte, ich lese vor allem Bücher, die überhaupt keine Irgendwas-Romane sind, sondern Genre-los. Vielleicht kann man das independent nennen und dann ist es cool? Nee, eigentlich bin ich uncool.

Welcher Charakter liegt dir bei „Niemand liebt November“ besonders am Herzen und warum?

Ich mag sie eigentlich alle. Auch wenn sie schwer zu mögen sind. Übrigens ist die Katze völlig real, ich finde es sehr interessant, dass alle darüber grübeln. Ich meine, andererseits haben die Leute wieder recht – wie real sind Katzen überhaupt? Wer mit einer zusammenlebt, weißt selbst, dass es unmöglich ist, zum Beispiel zu beweisen, dass sie nicht sprechen. Oder andererseits zu beweisen, dass sie existieren, diesen Umstand bestimmt die Katze selbst (und der Füllungszustand des Kühlschranks).
Katja ist natürlich mein Held. Jeder, der Bratkartoffeln machen kann, ist ein Held.
November selbst möchte man aus dem Buch nehmen und durchschütteln. Das ging mir schon beim Schreiben so, sie hat einfach gemacht, was sie wollte (oder was sie eigentlich gar nicht wollte, das war ja das Schlimme). Und ja, sie ist realistisch, sehr viel mehr als die Katze, auch die Tatsache, dass sie einerseits viel älter und andererseits naiv und kindlich wirkt. Genauso SIND diese Jugendlichen, ich arbeite ja mit ihnen im Theater.
Man möchte sie vor der Welt beschützen und an sich drücken und gleichzeitig verprügeln, weil sie so unglaublich himmelschreiend katastrophal dumme Sachen machen.
Nur, einen Strich drunter zu ziehen und zu sagen: Okay, ab hier bist du selber Schuld – das kann ich nicht. Wir sind die letzten Humanisten, an den Förderschulen und in der Sozialarbeit. Und die letzten Idioten. Wir glauben an Chancen.

Bei mir gibt es öfter mal eine „Leseflaute“ – eine Zeit in der ich einfach nichts lesen kann. Wie sieht es bei dir aus, hast du „Schreibflauten“ oder gar richtige Blockaden und womit bekämpfst du diese?

Bei mir gibt es sehr oft Zeiten, in denen ich einfach nicht lesen kann (weil ich schreibe) und Zeiten, in denen mich eine Blockade am Schreiben hindert. Diese Blockaden sind entweder drei und sechs Jahre alt und mit mir verwandt, oder sie sind zwischen elf und achtzehn und in der Förderschule und brauchen Regie, Sprachunterrricht oder einen Zuhörer.

Was tust du am Liebsten, wenn du nicht gerade schreibst?

Schlafen.
Leider komme ich selten dazu.


Liebe Antonia,
wir bedanken uns ganz herzlich dass du uns unsere Fragen beantwortet hast und wünschen dir für deine Zukunft alles Gute!



Wir hoffen, ihr hattet Spaß bei unserem Interview und habt für euch etwas interessantes erfahren.

Meine Frage zur heutigen Blogtour-Station für euch greife ich aus dem Interview auf und stelle euch die Frage, die Michaela selbst auch interessiert:

Versucht ihr euch mit den Protagonisten eines Buches zu identifizieren, und wenn ja: WARUM?

Hier sind die weiteren Stationen:

29.08.  Buchvorstellung bei  Manjas Buchregal
30.08. Charaktere bei  Katja-Welt-Book
01.09. Interview mit Antonia Michaelis hier auf Schlunzen-Bücher
02.09. Einsamkeit bei Literatouristin
03.09. Interview mit November bei shosatsu

Im Rahmen der Blogtour gibt es 20 Exemplare von "Niemand liebt November" zu gewinnen. 
Beantwortet einfach täglich die Frage auf dem jeweiligen Blog. 

Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
Teilnahme und Versand nur innerhalb Deutschland - Österreich - Schweiz
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Haftung für den Postweg.

Die Gewinner werden am 04.09. auf allen Blogs bekannt gegeben!

Kommentare:

  1. Huhu!

    Ein tolles und interessantes Interview und ich freu mich noch mehr auf das Buch! :)

    Zu der Frage, ich denke nicht, dass ich es VERSUCHE, es passiert eher von alleine. Das muss aber auch nicht unbedingt der Protagonist sein, es kann auch der Gegenspieler oder eine Nebenfigur sein, die ähnlich ist wie ich oder das gleich durchmacht/durchgemacht hat oder eine Charaktereigenschaft, die mir gleicht ... dann identifiziere ich mich vielleicht mit dieser Figur. Aber ich glaube nicht, dass ich das bewusst mache, das passiert einfach :)

    Liebe Grüße, Aleshanee

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  2. Hallo und einen schönen Morgen wünsch ich!!! :D

    Ich muss erstmal sagen das ich mich sehr wohl fühle auf Deinem Blog und das ich das Interview sehr gut finde.

    Aber nun zu der Antwort. Versucht ihr euch mit den Protagonisten eines Buches zu identifizieren, und wenn ja: WARUM?

    Hmm...eigentlich nicht, als Kind hätte ich mir vielleicht so eine Schule wie Hogwarts gewünscht, aber tauschen mit einem der Protagonisten nicht, außer vielleicht die Zauberkräfte von Hermine oder

    ....Oha, ich sags ja ich denke ich könnte mich sehr gut mit der Welt Harry Potters identifizieren, vor allem was das brauen der Pflanze angeht. Was bei meinem Kräutergarten nicht allzu schwer ist, wobei zum Glück habe ich nicht die ein oder andere seltene Spezies sonst müsste ich Kopfhörer tragen.;)

    Glg Susanne

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  3. Guten Morgen,
    eine tolle Blogtour und schön soviel über die Autorin zu erfahren.
    Zur heutigen Frage: Ich denke das für mich meistens eine gewisse Bindung an die Protagonisten gegeben ist. Manchmal finde ich mich in den Protagonisten wieder, manchmal möchte ich so sein wie er/sie. Eine Identifikation ist somit für mich immer vorhanden.

    Liebe Grüße
    Petra

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  4. Guten Morgen,

    danke für dieses tolle Interview. So konnte ich noch ein wenig mehr über die Autorin erfahren.
    Bei manchen Büchern, wie z. B. Harry Potter, da habe ich mir schon gewünscht, einmal wie Hermine Granger sein zu können. Sind die Protagonisten mir ähnlich oder entdecke ich Gemeinsamkeiten, geschieht es automatisch, dass ich mich mit diesen ein wenig identifiziere. Vorsätzlich passiert das aber nicht. Somit ist jedes Buch ein neues Abenteuer.

    Liebe Grüße

    Anja von www.zwiebelchens-plauderecke.blogspot.com
    schmidt.anja73@gmail.com

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  5. Moin, moin,

    Die Antwort zu Frage 1 macht mir ein bisschen "Angst" - *sucht fieberhaft nach den Mikrofonen* ;-) - gerade gestern erst wurde dieses Thema bei uns heiß diskutiert, und heute finde ich "meine" Argumentation hier wieder. :-)
    Wird es demnächst vielleicht diesen Button auf Büchern geben: "Nur für Leser, die sich NICHT mit den Protagonisten identifizieren müssen/wollen!" ;-)
    Natürlich gibt es Geschichten, bei denen ich mir denke:"okay, das hätte ich auch so gemacht" aber spannender finde ich die Geschichten, bei denen die Protas eben nicht so sind wie ich. Und wenn diesen Personen dann auch noch glaubhafte und irgendwie nachvollziehbare Gedankengänge mitgegeben werden (was bei Antonia Michaelis' Figuren immer der Fall ist), die mir nicht mal gefallen müssen, ist es perfekt. Jeder tickt nun mal anders und jeder hat andere Gründe für sein Handeln oder auch fürs Nichthandeln, und das herauszufinden und vielleicht sogar zu versuchen es " teilweise zu verstehen", ist doch das Spannende und Interessante an Geschichten. Eben Geschichten zum Nachdenken.

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  6. Ups - ich möchte natürlich nicht in den Lostopf!!! War aber klar, oder? ;-)

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  7. Hallo!
    Über diese Frage habe ich komischerweise noch nie nachgedacht, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, fällt es mir auf, dass ich bei fast jedem Buch mich mit jemanden identifizieren kann. Das geschieht bei mir automatisch, wenn der Protagonist Dinge tut, die ich selber genauso angehen würde. Aber genauso interessant ist es, wenn man Charaktere kennen lernt, die ganz andere Ansichten haben.
    So wie es Antonia Michaelis formuliert hat, ist es gut, wenn man ab und zu über den Tellerrand schaut und somit seine eigene Meinung (zumindest kurzzeitig) hinterfragt. Ich finde also beide Charaktertypen wichtig und interessant und kann mich für beide begeistern.

    Liebe Grüße
    Lisa

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  8. Hallo,

    diese Frage ist sehr gut, denn ich muss ehrlich gestehen, ich mach das nicht bewusst, sondern bei mir ist es so:

    Ich lese ein Buch, dann kommt der/die Protagonist/in und man lernt sie etwas kennen und dann kommen Eigenschaften, Macken etc. von ihnen die dann auch auf mich zu treffen und dann denk ich mir immer "Ja, so wie du halt" und das passiert bei mir dann eher unbewusst und nicht mit Absicht.

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  9. Huhu (:
    Erst einmal tolles Interview(:
    Und dann zu deiner Frage ob ich versuche mich mit den Protagonisten eines Buches zu identifizieren.
    Naja, ich versuche zuerst einmal mich einfach in die Personen hineinzuversetzen. Ich denke nicht, dass ich mich direkt mit ihnen identifiziere. Das ist für mich kaum möglich, weil ich so viele Dystopien und Fantasyromane lese, in denen den Protagonisten Dinge passieren, die mir niemals passieren werden xD
    Allerdings gibt es schon einige Bücher, in denen ich mich wirklich mit den Hauptpersonen identifiziert habe. Meistens geschieht das aber nur dann, wenn es Jugendbücher sind, die man in einem Schwung lesen kann ohne weiter darüber nachzudenken. Da ist es dann so, dass ich sage "Ja, genau das hätte ich jetzt auch getan" oder "Genau das wäre mir auch passiert" solche Dinge, wie Missgeschicke oder Ähnliches sind dann eher mein Ding.
    Meistens jedoch bin ich nicht diejenige, die sich komplett mit den Personen identifiziert, ich versuche einfach die Hauptpersonen einzuschätzen und mich in ihre Lage zu versetzen, ohne zu sagen "genau das hätte ich jetzt auch getan". Weil meistens hätte ich ganz genau das Gegenteil getan und das ist doch das Spannende am lesen.

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  10. Ein wirklich tolles Interview!
    Natürlich versuche ich mich mit dem Protagonisten zu identifizieren, da man dann die Geschichte viel intensiver erleben und viel stärker miterleben kann. Das Mitfiebern geht dann ganz von selbst! LG

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  11. Vielen Dank für dieses schöne Interview <3

    Momentan lese ich "Niemand liebt November", da ich einfach jedes Buch von Antonia Michaelis lesen MUSS. Die poetische Sprache, die unübertrefflichen Vergleiche lassen stellenweise die schonungslose und harte Realität zwischen den Zeilen vergessen. Gerade mal ein bisschen, aber nicht ganz. Den das schonungslose muss auch sein!

    Ich bin heil froh, dass Antonia nicht anstrebt Reihen zu schreiben. Und trotzdem so fleißig ist und uns jedes Jahr mit einem neuen Buch beglückt - trotz der ausfüllenden Lebensgestaltung.

    "Aber Protagonisten sind weder Vorbilder noch Kleider, in die der Leser schlüpfen sollte." war der einzige Satz im Interview dem ich nicht hundertprozentig zustimme. Aus dem Kontext heraus, meine ich zu verstehen was Antonia damit vermitteln will. Mit diesem Satz greif ich auch gleich deine Frage auf: Versucht ihr euch mit den Protagonisten eines Buches zu identifizieren, und wenn ja: WARUM?

    Es gab eine Zeit, da wollte ich nichts sehnlicher als Bastian Baltasar Bax zu sein. Und diese Zeit dauert bis heute an ;)
    Ich beneide ihn, in eine Geschichte eintauchen zu können - SELBT Teil davon zu werden.

    Und je nachdem welches Buch ich lese, schaffen es einige Autoren es wirklich, dass ich in das Buch eintauchen kann, es vor meinen inneren Augen und durch meine Phantasie so realistisch wird, als würde ein Film im Fernsehen laufen. Das sind mit unter die besten Bücher, doch nicht jeder Autor verfügt über ein solches Talent.

    Ich denke auch, das Protagonisten Vorbilder sein können. Zum Beipiel sind Kai Meyers weibliche Figuren immer mutig, selbstbewußt und dennoch nicht perfekt. Was sie glaubwürdig macht, was den Charm für mich ausmacht zu jedem Buch von Kai zu greifen. Oder was ist mit Pippi? Sie hat ihren eigenen Kopf, ist verrückt und macht dabei auch nicht alles richtig. Genauso gibt es einige Figuren von Jodi Piccoult die ich für ihren Kampfgeist und Individualität bewundere.

    Es gibt für mich Bücher und Protagonisten, die zeigen, was im Leben wichtig ist. Die Mut schenken, wenn man selbt gerade welchen braucht, die auch trösten können, Wärme geben - oder uns das wahre Leben zeigen, auch wenn wir das vielleicht nicht wollen. Gerade diese Bücher haben es schwerer. Wir flüchten uns manchmal in Bücher um den Alltag zu entfliehen. Und dann zeigen uns diese Bücher trotzdem wie unsere Welt aussieht...

    Ich denke, es ist nie verkehrt über den Tellerrand zu schauen. Ich finde es wichtig, dass auch Themen angesprochen werden, die uns- auch wenn sie uns nicht direkt betreffen- dennoch etwas angehen. Und sei es, um sie mal ins Bewußtsein zu rücken und daraufhin etwas in unserem Kopf zu bewegen und später dann in unseren Taten. Auch solche Protagonisten muss es geben und dafür danke ich Antonia, denn ihre Protagonisten sind realistisch, bedienen nicht ein Klischee, haben Ecken und Kanten und schaffen es trotzdem, sich in mein Herz zu schleichen und dort auch zu bleiben!

    Liebste Grüße,
    Kasia

    PS. Auch ich habe gegrübelt, ob die Katze echt ist oder nicht XD



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  12. Hallo :)

    Tolles Interview, die Autorin ist echt sympatisch!
    Zu der Frage, ich persönlich identifiziere mich eigentlich fast nie mit der Hauptperson. Manchmal denk ich mir zwar schon: "Oh, das hätt ich jetzt nicht getan. ", und ärgere mich dann ein wenig, aber alles in allem lasse ich die Personen sie selbst sein und sehe sie eher als Freunde. Manchmal aber, wenn die Protagonistin echt dumm ist (hat ausgedrückt, aber es gibt schon solche naivchen :D), dann mag ich das Buch nicht, da sie mir alles kaputt macht. Ganz selten, wenn die Hauptperson genauso schusselig ist wie ich, dann indentifiziere ich mich ein wenig mit ihr.

    Liebe Grüße
    Kathi

    kathrin.langgartner@googlemail.com

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  13. Hallo,

    wenn ich mich mit einem/ einer Protagonisten/ Protagonistin identifizier dann geschieht das nicht willentlich. Es passiert während des Lesens und dann kann ich mich dem auch nicht mehr entziehen.

    Lg Bonnie

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  14. Hallo,

    vielen Dank für das tolle Interview!
    Nein, ich identifiziere mich nie mit einem Protagonisten, meist ist er oder sie mir sympathisch, aber mehr auch nicht.
    LG von Elke H.

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  15. Hallo :)
    Die Frau hat Humor :D Ich mag ihre Einstellung ^^

    Meine Meinung zum Thema Protagonisten: Wenn ich sage, dass ich mich mit einem Protagonisten identifizieren konnte, meine ich meistens damit, dass ich mich in seine Situation versetzen und seine Gedanken und Handlungsgründe nachvollziehen kann. Ich meine nicht, dass ich die Person sein will oder so :D Wahrscheinlich verstehen viele den Begriff "identifizieren" so, und wenn sie das mit einem Protagonisten nicht können, können sie z.B. seine Handlungsgründe nicht verstehen.
    Das ist aber meiner Meinung nach sehr wichtig. Die Handlung kann dumm sein ohne Ende, wenn sie aus einem Grund heraus geschieht, den der Leser nachvollziehen kann. Ich finde es wichtig, dass man sich auf diese Weise in eine Figur hineinversetzen kann. Wenn das nicht geht, kann man sich eben nicht mit ihr "identifizieren". Und ich finde es schon ziemlich doof, wenn ich nicht verstehe, warum Person XY jetzt eigentlich vom Hochhaus springen will oder so :D

    Liebe Grüße :)

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  16. Erst einmal Danke für dieses Interview. Es bringt Antonia Michalis mir als Leser näher und ich fand so manche Antwort herrlich amüsant :)
    Nun zu Deiner Frage:
    Ich versuche mich beim lesen hin und wieder in die Figuren hineinzuversetzen. Das passiert mir oft dann, wenn ein Autor einen Schreibstil hat, der es schafft mich völlig in die Geschichte zu ziehen.
    Zu identifizieren? Nein ich denke nicht. Aber ich setze mich mit der Handlung auseinander und dazu gehört nun mal auch sich mit den Personen auseinanderzusetzen.
    Mal mag ich die Personen, mal nicht aber solange ein Autor es schafft mir als Leser bei den Personen überhaupt Emotionen zu wecken, schafft er es auch, dass ich mich mit seiner Geschichte beschäftige :)
    LG Ela

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  17. Ein wirklich tolles Interview, das sehr interessant zu lesen war!
    Zur Frage: Ich versuche auf jeden Fall mich mit den Figuren zu identifizieren, da ich nachvollziehen möchte, warum eine bestimmte Figur in einer Situation auf eine bestimmte Art und Weise handelt oder denkt. Ich mag keine Bücher, in denen ich die Hauptfigur überhaupt nicht leiden kann, da ich das Lesen dann als sehr anstrengend empfinde, wobei ich in einem Buch aber nicht alle Figuren sympathisch finden muss... Ich finde, dass es wichtig ist sich mit einem Buchcharakter identifizieren zu können, da man die Geschichte dann besser miterleben und mitfühlen kann ;)
    LG (PPS13743@ku.de)

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  18. Ein tolles Interview :)
    Zur Frage: manchmal mag ich mich gar nicht mit der Figur identifizieren, weil sie Züge an sich hat, die ich ablehne. Dennoch versuche ich, zumindest das Verhalten nachzuvollziehen oder zu verstehen. Das gelingt nicht immer, denn so manches Mal bleibt die Figur auch einfach blass, da kann ich dann gar nichts nachvollziehen.

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  19. Hallo!
    Das Interview war wirklich interessant. Danke dafür!
    Nun zu der Frage..
    Ich möchte mich nicht unbedingt mit der Protagonistin (oder irgendeinem anderen Charakteraus einem Buch) identifizieren können! Das wäre schließlich überhaupt nicht spannend, wenn ich von jemandem lesen würde, der genauso (oder ähnlich) wie ich ist und über den dann im Buch berichtet wird... Was ich aber auch sagen muss ist, dass ich es aber auch nicht leiden kann, wenn alle Handlungen mir völlig unverständlich sind, oder ich eine Person absolut scheußlich finde.. Das kann mir dann auf die Nerven gehen- muss es aber auch nicht..
    Ich habe vor einer Weile ein Buch gelesen, indem die Hauptcharakterin kaum über mehr nachzudenken schien als über das eigene Aussehen.. Das hat mich wirklich genervt.. Aber eigentlich bin ich da offen für alles und muss mich eben nicht mit Personen aus dem Buch identifizieren können.
    Sehr gerne würde ich in den Lostopf hüpfen.
    Janie102@web.de

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  20. Hallo :)

    ein echt tolles Interview, das mir die Autorin noch sympathischer gemacht hat (und mich noch neugieriger auf das Buch)!

    Bei mir ist es so, dass ich mich automatisch in die Personen hineinversetze. Das heißt für mich nicht, dass ich ihr Handeln für mich selbst nachvollziehen kann, aber in der Zeit, in der ich die Welt durch ihre Augen sehe, schon. Ein bisschen schwer zu erklären :D Natürlich gibt es auch Bücher, bei denen ich mich über die Hauptfiguren aufrege, aber trotzdem kann ich auch Charaktere mögen, die ich überhaupt nicht verstehen kann oder die einfach so anders sind als ich, dass ich mich nicht mit ihrer Gefühlswelt identifizieren kann.

    Liebe Grüße,
    Evelyn

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  21. Hallo!
    Nachdem ich den Lebenslauf der Autorin im Rahmen des "Red-Bug-.Charity-Projekts" gelesen hatte, war ich schon neugierig darauf, wie sie wohl ist und wie sie denkt, weil ich ihren Lebenslauf sehr faszinierend und spannend finde.
    Im Interview kommen deutlich ihr Humor und ihre offene, direkte Art heraus, das gefällt mir.

    Eigentlich versuche ich nicht, mich mit den Protagonisten eines Buches zu identifizieren.
    Das wäre auch manchmal ziemlich heftig, bei den verschiedenen Genres die ich lese (Fantasy, Thriller, Krimis, Horror, Romane, Jugendbücher etc.)
    Ein Protagonist muss mir aber zumindest sympathisch sein, er muss mich emotional berühren.
    Ich möchte mit ihm mitfiebern oder mitleiden, seine Gefühle und sein Handeln nachvollziehen.
    Bei Abel zum Beispiel habe ich mir jemanden gewünscht, der für ihn da ist, ihn an die Hand nimmt und ihm zeigt, dass das Leben auch für ihn schöne Seiten zu bieten hat, wenn er nur Hilfe bekommt.
    Er trägt so viel Verantwortung, musste schon so viel Leid erfahren, da konnte ich manches besser verstehen.
    Als Erzieherin in einer Kita in einem sozialen Brennpunkt berührt mich das Schicksal von ihm und seiner Schwester Micha sehr und an so mancher Stelle in "Der Märchenerzähler" musste ich an unsere Kinder und ehemalige Kinder denken, die auch schwierige Lebensumstände haben und wie nötig sie da Erwachsene brauchen, die mit offenen Augen durchs Leben gehen, sie verstehen und ihnen helfen.
    Protagonisten, die sich in meinen Augen unlogisch oder naiv verhalten, erschweren mir den Lesegenuss sehr und machen es mir schwer, in die Handlung hineinzufinden.
    Hier einmal zwei Beispiele:
    Neulich habe ich ein Buch gelesen, eine Dystopie, mit einer sehr guten Grundidee.
    Doch leider war mir die Protagonistin total unsympathisch.
    Sie verhielt sich naiv, unlogisch und für mich absolut nicht nachvollziehbar.
    Ihr Charakter machte im Laufe der Geschichte keine Wandlung durch, irgendwann war sie fast nur noch nervig und so interessierte mich ihr Schicksal recht wenig.
    Oder in einem anderen Buch, in dem die Charaktere der Protagonisten nur sehr oberflächlich dargestellt wurden - da konnte ich auch keinen richtigen Bezug zur Handlung und zum Buch aufbauen.
    LG Aletheia

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  22. Hallo,

    danke für das interessante Interview. :-)

    Also identifizieren mit den Protagonisten eines Buches muss ich mich nicht. Wird auch eher schwierig bei den ganzen Jugendbüchern, die ich verschlinge, denn inzwischen habe ich ja Kinder in dem Alter.... ;)

    Allerdings finde ich es schon wichtig, dass ich den ein oder anderen Charakter eines Romans sympathisch finde, denn ansonsten interessiert mich der weitere Verlauf einer Handlung leider eher weniger.

    LG Petra

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  23. Ein sehr schönes und interessantes Interview, Danke! :)

    Zur Frage: Wenn ich ein Buch beginne zu lesen,steht für mich im Vordergrund die Protagonisten kennenzulernen und mich in sie hineinzuversetzen. Zu verstehen, warum sie so sind und warum sie Dinge auf diese Art und Weise tun. Dabei versuche ich mich nicht mit ihnen zu identifizieren und Parallelen zu suchen. In manchen Büchern gibt es einfach Parallelen und dann passiert das identifizieren unbewusst, aber auch nicht wirklich oft. Denn was auch in der realen Welt gilt, gilt auch für Bücher: Jeder Mensch ist ein Individuum und anders als die anderen und kann zeitgleich aber auch ähnliche Verhaltensweisen aufzeigen. Ich versuche mich ja auch nicht mit jedem Menschen der mir wirklich begegnet zu identifizieren. Es reicht, wenn man sich hineinversetzen und verstehen kann, man muss nicht gleich sein.

    Liebe Grüße :)
    Lienne

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  24. Hallihallo :)

    Das ist ja wirklich mal ein sehr unterhaltsames Interview, vielen Dank dafür! Ich musste wirklich lachen bei der Frage ob Katzen überhaupt real sind. Wie wahr, wie wahr! :D

    Die Frage, wieso man sich mit einem Protagonisten zu identifizieren versucht, ist auf jeden Fall berechtigt. Wieso eigentlich will man das als Leser? Vielleicht weil man dann noch mehr in die Geschichte eintauchen kann weil man sich vorstellt, dass einem selbst das alles passiert? Ich denke das ist der Hauptgrund für diesen Versuch, der aber auch ab und an scheitert. Dass man sich bewusst mit einer Figur nicht identifizieren soll, ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Ansatz und macht mich sehr neugierig auf das Buch.

    Liebe Grüße,

    Johanna

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  25. Hallo,

    mir ist nicht bewusst, das ich mich mit irgendeinem Protagonisten identifizieren würde. Eher hege ich Sympatie oder eben nicht für die Personen. Aber trotzdem kann man genauso mitfiebern.

    LG Sylvia

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  26. Hallo
    Echt schönes Interview mir wegst das Buch immer mehr an herz .
    Ich versuche mich immer in die Figuren hinein zu versetzen es kommt immer auf die Bücher an , ich versetze mich in die Hauptfiguren weil ich dann mit im Geschenken bin für mich ist es einfach viel realer und dann kann man einfach die Zeit vergessen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen ;) wenn ich mich mit ihnen indetifieziere dann bin ich einfach viel näher an der Geschichte Lg sarah
    Sarah.girl15@hotmail.de

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  27. Hallöchen,

    erst einmal danke für das tolle Interview :-)

    Also ich finde, man muss sich beim Lesen eines Buches nicht zwingend mit den Charakteren identifizieren können. Spräche wahrscheinlich auch nicht gerade für die Autoren, denn wenn ich mich mit jedem identifizieren könnte, würde es ja darauf hindeuten, dass die Charaktere nicht individuell genug sind. Oder natürlich, dass ich selbst nicht individuell genug bin. Auch kein schöner Gedanke.

    Es gibt halt Charaktere mit denen kann man sich identifizieren, und bei anderen geht das halt weniger oder auch mal gar nicht. Ich mag es aber schon ganz gerne, wenn die Protagonisten nachvollziehbar handeln. Sie können sich auch gern für etwas entscheiden, was ihnen eigentlich gegen den Strich geht, aber dann sollte es bitte einen Grund dafür geben.

    Liebe Grüße
    Jana von Luna's Leseecke

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  28. Zunächst einmal: Tolles Interview und tolle Blogtour zu einem bestimmt ganz tollen Buch von einer klasse Autorin.
    Nun aber zur Frage:

    Ich lese sehr viel, aber eigentlich identifiziere ich mich dabei nicht mit den Cahrakteren eines Buches. Dafür sind sie ja eigentlich auch zu individuell. Es müsste schon ein großer Zufall sein, wenn es da jemanden in einer Geschichte gibt, der mir so sehr ähnelt, dass ich sagen könnnte ich identifiziere mich mit ihm. Nein. Charaktere in Büchern sind interessant und sie müssen mich begeistern können. Dabei dürfen sie so sein, dass ich sie toll finde oder auch so, dass ich schrecklich finde, aber sie müssen mich durch ihre Art fesseln können.

    Liebe Grüße
    schlumeline / Iris

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  29. Hallo und auch Dir vielen Dank für diese schöne Blogtour! Ich identifiziere mich manchmal schon mit dem Protagonisten der Bücher, die ich lese. Aber bei guten Autoren/Autorinnen ist das ja eigenlich auch so angelegt, dass man sich mit Protagonisten identifiziert, mit ihnen mitfiebert, mitleidet, miträtselt. Aber es kommt sicher auch vor, dass ich Handlungen und Charaktereigenschaften von Protagonisten nicht nachvollziehen kann und mich dann nicht mit ihnen identifiziere. Das hängt also sehr von der Machart des Buches und dem Charakter des Protagonisten bzw. der Protagonistin ab.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003@web.de

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  30. Hi,
    vielen lieben Dank für die wunderschöne Blogtour.
    zu Deiner Frage:
    Manchmal identifiziere ich mich mit Charakteren aus Büchern, weil die manche Eigenschaften aufweisen, die man selbst auch hat und man fiebert in den Büchern immer mit (kommt natürlich darauf an, ob sie auch spannend sind) und so ist eine kleine Identifikation auch manchmal schon vorhanden.

    Viele Grüße
    Makiko

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  31. Hallo,
    ich suche manchmal direkt Bücher mit Protagonisten raus, mit denen ich mich indentifizieren kann- Das gibt mir eine verbindung. Aber es ist auch schwer solche Bücher zu lesen, denn man schafut sich dabei fast in die Augen. Und das kann schmerzlich sein.
    Tolle Seite.
    Liebe Grüße Ute Bä.

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  32. Ich versuche mich zwar nicht, mich mit den Protagonisten zu identifizieren, aber mitunter geschieht es, dass ich mich mit ihnen durch eine Art Seelenverwandtschaft fast schon verbunden fühle. Daher würde ich den Personen gerne mal begegnen, was natürlich nicht möglich ist.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama
    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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  33. Huhu!

    Cooles Interview! :D

    Und zur Frage: Ja, meistens schon. Und gerne! Warum? Weil ich so viel tiefer in die Geschichte eintauchen kann, mich noch mehr mit ihr und den Figuren verbunden fühle. Klar, wenn es Figuren sind, die dumme Sachen denken und machen, dann natürlich eher nicht, aber wenn es Figuren sind, deren Eigenschaften oder Taten oder sonst etwas ich bewundere ... dann ja! :)

    GlG,
    Nicole

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  34. Hallo

    Danke für dieses schöne Interview.
    Bezüglich der Frage: Ich würde sagen, das kommt darauf an... Ich lese ja auch gerne Thriller/Krimis und da versuche ich eher nicht, mich mit dem Killer zu identifizieren :-))
    Aber sonst, ja klar, ich denke der Zugang zur Geschichte ist so auch viel einfacher und spannender.

    Liebe Grüsse
    Carmen

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  35. Also ein großes lob von mir für dieses wundervolle Interview *-*

    Zu deiner Frage : also eigentlich mach ich sowas ja nicht aber wenn mir ein Protagonist über den weg läuft :D der so ähnlich reagiert wie ich dann ja :D ! Aber dass kommt nicht so oft vor aber trotzdem fühle ich mich immer in die Protagonisten hinein :)
    Lg monja

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  36. Also ich habe mich, zumindest bewusst, noch nie mit Charakteren aus Bücher verglichen. Dazu fühle ich mich vielleicht zu individuell, so wie es ja auch die Protagonisten eines Buches sein sollten. Lesen ist für mich ein angenehmer Zeitvertreib, da möchte ich wissen wie es weiter geht, und stelle mich in den Hintergrund, weil ich komplett in die Geschichte eintauchen möchte

    Liebe Grüße, Tracy

    masterschaf88(at)web.de

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  37. Ja, auf jeden Fall! :) Zum einen, weil mir die Protagonistin dann einfach sympathischer ist, wenn ich merke, wir haben viel gemeinsam und zum anderen, weil es mich so noch mehr in dem Geschehen eintaucheen lässt. Habe dann immer das gefühl das bin ich, die hier grad alles erlebt xD
    Klingt doof, ich weiß :P

    LG
    Eien

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  38. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  39. Hallöchen,
    was für ein tolles und sehr gelungenes Interview!

    Ich versuche nicht unbedingt mich mit den Protagonisten zu identifizieren. Vielmehr ist es mir wichtig, dass ich ihre Handlungen, Empfindungen etc nachempfinden kann. Nichts ist für mich schlimmer, als ein Charakter, der mir völlig zuwider oder unlogisch handelt.
    Wenn mir dann ein Charakter sympathisch ist, sucht man schon nach Identifikationspunkten, aber wie gesagt, dass ist nicht meine Hauptanliegen :D
    So, konntet ihr meinem wirren gequatsche folgen?

    Hüpf in den Lostopf!

    Lg
    Levenya
    http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

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  40. Hallo Stefanie,

    super Frage, dann mal los :-)
    Nein, ich versuche mich nicht mit den Charakteren eines Buches zu identifizieren. Für mich sind sie alle eigenständige Personen, die nichts mit mir selbst zu tun haben.
    Meine liebsten Charaktere sind zugleich die schwierigsten. Ich denke da gerade an diejenigen von Antonia Michaelis oder auch Bettina Belitz. Wäre ja schlimm, wenn ich im wirklichen Leben genau so wäre :-) Ich lasse die Charaktere dann gerne ihre eigenen Erfahrungen machen, freue mich über schöne Dinge und leide mit bei schlimmen Erlebnissen.
    Wichtig ist mir, dass ich mich in die Charaktere hineinversetzen kann (das gelingt mir bei den schwierigen meist am besten), aber ganz unabhängig von meiner Person/mir selbst.

    Viele liebe Grüße,
    Damaris

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  41. Hey!
    Ein tolles Interview :D
    Ich versuche schon mich mit den Protagonisten zu identifizieren - irgendwie mach ich das immer automatisch. Dann komme ich besser in die Geschichte rein und kann richtig darin abtauchen.
    Liebe Grüße
    Judith
    rose.judith86@gmail.com

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  42. Huhu :-)

    Nein, ich identifiziere mich nicht wirklich mit der Protagonistin. Da muss aber schon ein bisschen die Chemie stimmen. Ich mag keine ewig jammernden Zicken, die nicht wissen, was sie wollen. Jedoch liebe ich Charaktere mit Ecken und Kanten, die Authentisch sind und in die Story passen.
    Die Geschichte muss so geschrieben sein, dass ich jedoch in die Protagonistin eintauchen kann, mit ihr mitfiebere, mitleide, mich mit ihr freue, ein Kribbeln im Bauch haben .....

    lg Favola

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  43. Hallöchen ;-)

    Aber sicher! Gerade das Identifikationspotential ist ein wichtiges Kriterium für mich, ob eine Geschichte glaubhaft rüber kommt, oder nicht. Wenn ich mich mit einer Romanfigur identifiziere, dann erlebe ich das Gelesene viel intensiver und bin viel stärker in die Geschichte iengebunden. Erst dann ist ein Roman perfekt!

    Liebe Grüße
    KleinerVampir

    erreichbar via Lovelybooks

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  44. Hallo,

    also wenn mir die Figur total unähnlich ist dann versuche ich mich nicht mit ihr zu vergleichen. Für mich ist wichtig, dass die Figur so angelegt ist damit ich ihre Handlungen verstehen kann bzw. nachvollziehen kann warum sie so ist oder dies tut.

    LG
    SaBine

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  45. Hey =)
    Ein tolles und interessantes Interview =)
    Ich identifiziere mich nicht so schnell mit einem Protagonisten. Es geschieht auch eher von alleine und nicht weil ich es will. Es gibt bestimmte Charakterzüge die dann auch bei mir zu finden sind. Allerdings suche ich nicht danach. Und meist sind auch die Protagonisten interessanter die nicht so sind wie man selbst =)
    LG Sunny

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  46. (Schönes Interview!)

    Darauf habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht so sehr geachtet, aber ich denke mir beim Lesen oft "Oh, dass kenne ich doch von mir!"

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  47. Hey,
    total sympathisch!! Das Interview hat mir echt gut gefallen! Und Antonia Michaelis mag partout keine Trilogie/Reihe schreiben? Macht nichts, ich kann sie nicht mehr sehen und freu mich über jeden Einzelband!
    Ich möchte mich mit meinen Protagonisten häufig identifizieren, aber oft merke ich auch, dass manche Protagonisten nicht dazu da sind, dass man sich mit ihnen identifizieren kann sondern sie die bad guys sind. Was ich aber auf jeden Fall nicht ausstehen kann ist es, wenn ich einen Charakter unsympathisch finde. Wenn eine Person neg Dinge tut und ich es nachvollziehen, also identifizieren kann, ist es ok, aber wenn nicht, dann zieht mir der Protagonist das ganze Buch runter. grrr, das hasse ich total!

    lg. Tine =)
    www.buchstabengefluester.blogspot.de

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  48. Hallo,

    ja, das versuche ich, da ich mich so am besten in ein Buch hineinversetzen kann. Meistens gelingt es mir auch.

    LG Serpina
    myreadingworld@gmail.com

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  49. Hallo :)

    ein interessantes Interview ♥
    Ich versuche meistens, mich mit einer zu identifizieren. So kann ich die Gedanken und vor allem Gefühle nachempfinden, Verhaltensweisen verstehen und nachvollziehen können. Man kommt einfach der Protagonisten näher und gewinnt sogar als Freund. Ich finde es als etwas besonderes :)

    Liebe Grüße

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  50. Ein tolles Interview, vielen Dank dafür. Zu deiner Frage... hmm, ehrlich gesagt habe ich darauf noch gar nicht so geachtet. Mich hineinversetzen ja, aber mit einer Figur identifizieren eher nicht :)

    Liebe Grüße,
    Marie

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  51. Sympathisches Interview :)

    Man versucht die Beweggründe der Buchcharaktere nachzuvollziehen und dann vergleicht man sie fast automatisch eben auch mit sich selbst. Wie hätte ich in dieser oder jener Situation gehandelt? Daher würde ich eher sagen, dass man eine wie auch immer geartete Beziehung zum Charakter aufbaut. Findet man viele Gemeinsamkeiten, kann man sich auch identifizieren.

    LG
    Books'n'Stories

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  52. Hallo,
    was für ein tolles Interview.
    Zu der Frage: Das kommt immer ganz aufs Buch an. Aber versuchen mich mit dem Protagonisten zu identifizieren tue ich nicht aktiv. Entweder ich kann mich halt mit ihm identifizieren oder aber nicht. Wobei ich aber sagen muss, dass ich Bücher, in denen die Charaktere ganz anders sind als ich fast lieber mag. Ist halt irgendwie spannender.

    Liebe Grüße, Julia

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