2. Februar 2015

*Blogtour* Wir wollten nichts, wir wollten Alles Tag 3



Hallo ihr Lieben! 

Ich darf euch heute hier zum dritten Tag der Blogtour zum Buch "Wir wollten  nichts, wir wollten Alles" begrüßen! 

 Im Buch ist der Selbstmord von Louise und Liam ja ein großes Thema. Die Angehörigen und gerade Louises Vater Gorm können mit der Situation nicht so recht umgehen. Sie verfallen in Lethargie oder im Fall von Gorm entwickelt sich ein Wahn unbedingt heraus finden zu müssen, was seine Tochter dazu bewegt hat diesen Schritt zu gehen. Ich möchte euch heute in meinem Beitrag also etwas näher bringen, wie es den Hinterbliebenen geht und wohin man sich wenden kann, nachdem ein geliebter Mensch einen Selbstmord begangen hat.






Gefühle der Hinterbliebenen

Im Buch kann man sehr gut die einzelnen Gefühle der Hinterbliebenen miterleben. Es gibt verschieden Gefühle die durchlebt werden, sie gehen von Trauer und Schmerz bis hin zu Wut. Man trauert darüber einen geliebten Menschen verloren zu haben und empfindet einen rieisgen Schmerz des Verlustes den wahrscheinlich niemand jemals lindern kann. Doch genauso sehr fragt man sich was man hätte tun können um den Selbstmord zu verhindern. Man fängt an an sich selbst zu zweifeln und plagt sich ständig nur noch mit den Gedanken daran, was man hätte anders oder besser machen können. Irgendwann beginnt man sich selbst dafür zu hassen, dass man nichts getan hat und den geliebten Menschen einfach in sein Unheil hat rennen lassen. Hier im Buch wird dies sehr deutlich dadurch, dass man die Gefühle von Louise vermittelt bekommt. Die Eltern machen sich Vorwürfe und ja, wahrscheinlich hätten sie etwas tun können, denn Louise hat sich nicht mehr gesehen und geliebt gefühlt. Sie hat nur allzu gerne den Strohhalm namens Liam ergriffen um sich selbst wieder wahrnehmen zu können und das Gefühl zu haben geliebt zu werden. Doch ebenso wie Schmerz und Trauer erleben die Hinterbliebenen die Wut. Die Wut darauf, dass sie verlassen und alleine gelassen worden sind und dass ein geliebter Mensch solch einen einfachen Ausweg aus seinen Problemen gewählt hat, ohne darüber nachzudenken, was er den Menschen die zurück bleiben damit antut. Was sein Verlust ihnen antut. Man druchlebt also ein wahnsinniges Chaos an Gefühlen und sollte sich hierbei wirklich professionelle Hilfe suchen, denn ich denke alleine kann man das kaum bewältigen.

Wo sollte man Hilfe suchen?

Hilfe sollte man sich defintiv bei einem geschulten Psychologen suchen! Eventuell auch bei jemandem, der darauf spezialisiert ist Angehörigen bei der Trauerbewältigung von Suizid Fällen zu helfen! Ebenso helfen kann eine Selbsthilfegruppe bzw eineTrauerbewältigungsgruppe in der man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann. Wenn einem das zu persönlich ist, gibt es auch Foren im Internet, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. 
Und zu guter Letzte darf man niemals die Menschen vergessen die einen lieben! Man kann sich auch vertrauensvoll an Freunde und Familie wenden und mit ihnen Gespräche suchen um die Trauer und den Schmerz zu teilen. 

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Die Welle treibt uns aufeinander zu.
In ihrem Schaum greifen wir nach unseren Händen.Wir wollten nichts als es begann.
Nun wissen beide wo wir enden.

Morten Nielsen, Gedicht Bestemmelse (Bestimmung) aus der Anthologie
Samlede Digte, Gyldendal 2002

Zitat aus "Wir wollten nichts. Wir wollten alles" Seite 279/280

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Wie kann ich mir selbst helfen? 

Natürlich muss man nun auch beginnen sein Leben wieder zu leben und um sich selbst zu helfen gibt es ein paar einfache Dinge an die man sich halten kann. 

- niemals den Körper vernachlässigen. Auch wenn einem nicht danach ist, sollte man trotzdem ausreichend essen und trinken

- Bewegung an der frischen Luft kann helfen. Der Körper ist nicht nur psyschich stark angeschlagen sondern auch physisch nimmt ihn das sehr mit. Eine Auszeit kann ihn wieder ein bisschen beleben

- Die Gefühle zulassen. Es prasslen die verschiedensten Gefühle auf einen ein und auch wenn diese nicht angenehm sind, sollte man sie zulassen und spüren, denn nur so kann man verarbeiten.

- Man sollte verrücktes Verhalten tolerieren. Niemand kann vom einen auf den anderen Tag vergessen und wenn nun die Hinterbliebenen alte Gewohnheiten zu Ehren des Verstorbenen weiter laufen lassen, dann sollen sie das tun. 

- Man solte sich helfen lassen und nicht versuchen alles alleine zu stemmen. Der Körper und auch die Seele müssen erst wieder Kraft tanken um neuen Aufgaben gegenüber fit zu sein.

- Große Entscheidungen sollten erst einmal aufgeschoben werden, bis man den Tod etwas verarbeitet hat und sich auch wieder auf solche Entscheidungen konzentrieren kann. 

- Meiner Meinung nach am Allerwichigsten: Das Gespräch suchen! Den Suizid nicht tot schweigen, sondern mit Freunden, Bekannten und Familie darüber sprechen.Vielleicht wünschen sich die Leute aus dem Näheren Umfeld ein Gespräch und wissen selbst nicht wie sie damit umgehen sollen.

Ich möchte hierzu aber noch einmal betonen, dass ich selbst noch nie etwas in dieser Art erleben musste und auch hoffe das niemals zu müssen! Alles was ich hier an Text zusammengefasst habe, habe ich mir aus dem Internet herausgesucht und aus dem Buch entnommen! Ich möchte nicht, dass sich jemand der etwas so schreckliches miterleben musste durch meinen Text angegriffen fühlt!

Ausserdem bin ich kein Berater und meine Tipps nicht "das Nonplusultra". Man sollte sich im Zweifel immer professionelle Hilfe suchen!

Allen Menschen, die einen Suizid miterleben mussten wünsche ich die Kraft weiterzuleben! 

Hier seht ihr die Stationen noch mal auf einen Blick: 

31.1.
Autoreninterview
http://www.kasasbuchfinder.de

1.2.
Ausführliche Buchvorstellung
www.linejasmin.blogspot.de

2.2.
Verzweiflung - Wut - Trauer
www.schlunzenbuecher.blogspot.de

3.2.
Louise & Liam /Romeo & Julia
www.sweetpiglet.blogspot.de

4.2.
Suizid durch Drogenkonsum bei Jugendlichen
www.bookdibluempf.blogspot.de

5.2.
Gewinnerbekanntgabe bei allen teilnehmenden Bloggern im Laufe des Tages

Gewinnspiel: 

Es gibt zehn Print Exemplare zu gewinnen, die unter allen Teilnhemern verlost werden. Um teilzunehmen müsst ihr nur folgende Frage in den Kommentaren beantworten:

Wie steht ihr zum Thema Suizid?

Teilnahmebedingungen: 
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich - Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Kommentare:

  1. Hallo :)
    Wow, dieses Buch hört sich unglaublich gut an und das Thema spricht mich sehr an, so dass dieses Buch direkt auf meine Wunschliste gewandert ist.
    Dein Beitrag zu diesem Thema finde ich sehr gut und du sprichst genau die richtigen Sachen an. Ich habe leider schon miterleben müssen, wie eine Person aus meinem Bekanntenkreis Suizid begangen hat. Der Grund dafür war, dass bei ihm Krebs diagnostiziert wurde und er aus seinem Beruf genau wusste, was die Krankheit mit ihm machen wird.
    Aber eine Person die mir unglaublich nahe steht, musste ich zum Glück nicht verlieren.
    Leider habe ich vor einiger Zeit lang aber selber ständig mit Suizid Gedanken gelebt. Die Zeit ist nun vorbei und mir geht es wieder gut und ich genieße das Leben voll und ganz :)

    Also mit dem Thema bring ich sehr viel in Verbindung und ich würde mich sehr über das Buch freuen, denn ich bin gespannt, wie in dem Buch so mit dem Thema umgegangen wird.
    Ganz liebe Grüße Jenny :)

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  2. Schönen guten Morgen :)

    Das Buch hat es mir angetan und ich werde mit jedem Beitrag neugieriger auf den Inhalt!

    Zum Glück musste ich noch nie einen Suizid im Bekannten-und Freundeskreis miterleben und ich hoffe, dass dies auch so bleibt!

    Zu deiner Frage: Wie steht ihr zum Thema Suizid?

    Ich finde die Frage gar nicht so leicht zu beantworten...man muss schon sehr verzweifelt sein und keinerlei Ausweg finden, dass man den Gedanken an einen Selbstmord überhaupt hegt. Ich denke, dass es immer einen Ausweg gibt, man diesen nur irgendwie finden muss und sei es mit Hilfe von Außenstehenden. Das Leben ist viel zu kurz, um es aus Verzweiflung etc selbst zu beenden!

    Ich wünsche dir einen schönen Start in die neue Woche :)

    Liebe Grüße
    Katharina

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  3. Ich hab jemanden im Bekanntenkreis der sich das Leben genommen hat und es ist immer noch schwer auch wenn es schon lange her ist.
    Das schlimmste ist für Freunde und Angehörige das meistens das Warum nie wirklich ans Licht kommt und jeder denkt sich wie hätte ich helfen können, hätte ich überhaupt helfen können?
    Ich kann mir keinen Grund vorstellen der mich zu sowas treiben könnte, dafür gibt es Menschen die dazu ausgebildet sind zu helfen.

    Lieben Gruß
    Tina
    Meinbuchmeinewelt.blogspot.com

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  4. Hallo und guten Tag,

    ich finde es einfach nur schlimm, denn in meinem Bekanntenkreis hat sich vor einigen Jahr auch so ein Liebespaar vom Leben verabschiedet und keiner weiß wieso.....

    Hand in Hand vom Hochhaus.....

    Ich frage mich, immer noch was die beiden dazu gebracht hat, die hatten gute und nette Eltern, in der Schule keine Probleme und trotzdem das....

    Ich persönlich denke, dass Leben ist einfach zu wertvoll. Man lebt nur einmal und es sollte/muss doch immer einen Weg geben, aber die Realität hat mich in dieser Beziehung eines besseren belehrt.....

    LG..Karin..

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  5. Oh, das ist schwierig...

    Ich gehe davon aus, dass die Meisten schon irgendwann mal in Ihrem Leben mit diesem Thema konfrontiert wurden... Leider.
    Ich selbst DENKE, wirklich wissen kann man das ja nie, dass mir zu diesem Schritt als letzter Ausweg auch der "Mut" fehlen würde... Zumal man auch Kummer zurücklässt und andere belastet.
    In meinen Augen, ist es keine Lösung... Aber wer kann schon in die Köpfe von anderen sehen?
    Bleibt nur zu Hoffen, dass Betroffene es schaffen, sich rechtzeitig Hilfe zu holen!

    LG
    Jacqueline

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  6. Hallo (:
    Suizud ist ja doch ein Thema, was die meisten Menschen eher versuchen totzuschweigen... ich selbst hatte aber auch schon Kontakt damit: nun sogar schon 3 meiner Freundinnen hatten Selbstmord-Gedanken. Und das auch nicht unbegründet. .. sie haben aber (wie von dir hier auch vorgeschlagen ) professionelle Hilfe in anspruch genommen - meiner Meinung nach die beste Möglichkeit - und mich ins vertrauen gezogen. Als Freundin kann man dabei allerdings weniger beitragen, außer demjenigen gut zureden und ihm beistehen, das Gefühl geben, dass er geliebt wird...
    ich persönlich finde, dass suizid allerdings ein sehr drastischer Ausweg bei Problemen ist. Man sollte sich immer Hilfe suchen, bevor man eine solche Entscheidung trifft, denn diese hinterlässt tiefe Wunden bei den Angehörigen und Freunden...
    LG Gwynni

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  7. Guten Morgen,
    also erst mal ein wirklich guter Bericht!
    Ich glaube ich habe viel zu viel Angst vor dem Tod als das ich jemals Suizid begehen könnte. Ich glaube nicht das sich das könnte, dafür liebe ich das Leben viel zu sehr und finde es immer noch lebenswert, auch wenn ich jetzt gemobbt werden sollte. Aber wahrscheinlich kann ich mich da nicht so gut hineinversetzen, wie es dann wirklich ist.
    Ich lese gerade Sternschnuppenträume und dort wird das Mädchen so hart gemobbt und körperlich gequält, dass sie kurz davor ist 15 Paracetamoltabletten auf einmal im Badezimmer zu nehmen, gestört wird sie von ihrem kleinen Bruder, der ganz dringend auf die Toilette muss. Es wird etwas ins Humorvolle gezogen: "ich verdanke mein Leben einer Packung Caprisonne", aber ich finde es trotzdem unendlich traurig, wenn es für diese Menschen scheinbar keine Hilfe gibt.
    Bei anderen ist es einfach die Krankheit. Eine Bekannte sieht aus wie ein Model, super hübsch, hat einen Freund und viele Freundinnenn, tolle Hobbies, alles scheint perfekt zu sein, aber trotzdem war sie wegen schwerer Depression schon zweimal ein halbes Jahr lang in der Psychiatrie. Und wenn man sie fragt, warum sie so traurig ist, dann sagt sie "Ich weiß es nicht.". Ich glaube das ist noch viel schlimmer, wenn es einfach mit der Krankheit zusammenhängt.
    Liebe Grüße,
    Fiorella

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  8. Puh! Das ist ein heikles Thema! In meinem Bekannten- und Familienkreis ist so etwas noch nicht vorgekommen. Man hört und liest es aber oft in den Medien, dass Menschen diesen Ausweg gesucht haben. Ob es richtig ist, lasse ich mal im Raum stehen. Ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass manche Menschen diesen Weg wählen, weil sie einfach keine andere Lösung sehen oder finden können. Trotzdem bin ich auch der Meinung, das Leben ist schon so kurz, warum sollte man es selbst vorher beenden.

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  9. Das ist wirklich ein schwieriges Thema. Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich manchmal nicht verstehen kann, wie die Leute anderen so etwas antun können. Ich möchte ihre Probleme wirklich nicht leugnen und will das auch nicht wirklich verurteilen, denn ich kann das ja überhaupt nicht nachvollziehen. Aber ich denke heutzutage hat jeder die Möglichkeit an proffesionelle Hilfe dran zu kommen. Ich kenne einen Fall, da hat sich ein Mann umgebracht, weil er von seiner Frau geschieden war und alles verloren hat. Natürlich ist das schlimm, aber er hatte Kinder, die darunter unglaublich leiden müssen und das sollte man seinen Kindern echt nicht antun.
    Aber wie gesagt, ich möchte die Menschen nicht verurteilen, denn ich kann ihre Probleme ja gar nicht richtig einschätzen.

    Liebe Grüße,
    Jana

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  10. Hallo,

    ich habe privat mich noch nicht mit dem Thema auseinander setzen müssen.
    Es muss schlimm sein keinen anderen Ausweg zu sehen und die Frage nach dem "Warum?" für Hinterbliebene ist sicher sehr schwer.

    LG
    SaBine

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  11. Hallo Nadja,

    Suizid ist ein äußerst komplexes Thema und ein Patentrezept sowas zu verhindern gibt es weder für Betroffene, noch für Angehörige. Deinen Bericht finde ich sehr interessant und informativ.
    Das Schwierigste ist meiner Ansicht nach die "richtigen" Hilfen zu finden und auch die Sensibilisierung des Erkennens. Und selbst, wenn das alles gelingen sollte, gibt es immer noch die Fälle, die ihr Leben in einer Sekundenentscheidung beenden. Für Freunde und Angehörige wird es immer ein Schock sein.

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  12. Hey,
    Ich hab sowas noch nie miterlebt und ich denke, dass man über bestimmte Situationen nicht richtig reden/urteilen/verstehen kann, wenn man sie nicht selbst am eigenen Leib erlebt hat. Ich denke aber, dass sich Menschen, die so einen drastischen Schritt wählen es sich gut überlegt haben. Wenn man kurz davor ist zu springen etc, dann realisiert man glaube ich schon, was man vorhat und was es nach sich zieht. In Filmen u Büchern waren manche Gründe etwas zu seicht, aber wie gesagt, ich weiß nicht wie das im realen Leben ist. Auf jeden Fall sollte derjenige einen Abschiedsbrief hinterlassen, damit der Bekanntenkreis damit abschließen können. Und man muss bedenken, such wenn die Entscheidung sich das Leben zu nehmen falsch war, war es doch für den Betroffenen die einzig mögliche.
    lg. Tine :)

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  13. Hallo!
    Ich bin noch ganz neu hier in der Bloggerwelt und bin begeistert wie toll es hier ist.Es ist jetzt meine 4. Blogtour und warum mich dieses Buch interessiert habe ich ja schon in einem Kommentar geschrieben.Ich bin Betroffene wenn man es so nennen möchte!Meine Mutter hat einen Suizidversuch über lebt,mein Vater nicht.Er war erst 45 Jahre jung.
    Zuerst möchte ich mich noch für diesen Beitrag bedanken.Für mich ist das beste daran dass dick gedruckte Nachwort am Ende.Genau auf den Punkt getroffen.Ich wünsche dir auch das du es nie erleben musst.
    Ich finde es sehr hilfreich das durch dieses Buch so ein Thema in unsere Mitte rückt.Als Betroffene kann ich nur sagen,dass es schon sehr schwer ist jemandem im Umfeld zu finden der mit einem redet.Viele gehen auf Distanz.Zu der Frage:Wie steht ihr zum Thema Suizid?Ich stehe dem offen entgegen,da ich weiß wie schwer der Weg war und ist ohne Vater!Ich kann aber solch eine Entscheidung nicht verstehen.Ich finde auch das man doch nur ein Leben hat und man darf es nicht wegschmeißen.Die Frage "warum ist es passiert?"ist tatsächlich das schwerste für die Hinterbliebenen. Also ein Abschiedsbrief hätte mir geholfen.Aber wir können diese Dinge auf der Welt nicht ändern ,sie passieren.Wir können nur lernen damit umzugehen.Besser kann ich auf diese Frage nicht antworten.LG Marina Mennewisch freye1178@gmail.com

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  14. Hallo liebe Nadja,

    erstmal hast du einen wirklich interessanten Bericht geschrieben!
    Es ist ein wirklich ernstes Thema, das viele immer totschweigen wollen und doch sollte man darüber reden.
    Ich finde es für die Hinterbliebenen wirklich schrecklich, besonders, wenn sie gar nicht wissen warum. Das stelle ich mir unglaublich schrecklich vor.
    Allerdings hatte ich persönlich noch nicht soviel Kontakt mit diesem Thema.

    Hallo liebe Katja,

    ich finde eure Blogtour total toll! :)
    Das Interview ist unglaublich interessant und spannend und hat mir gleich noch mehr Lust auf das Buch gemacht.

    Ich möchte das Buch lesen, weil es nach einem sehr spannenden, emotionalen und tiefgründigem Buch klingt.

    Ganz liebe Grüße und Dir wünsche ich noch einen schönen Abend,
    Hannah
    <3

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  15. Hallo ihr,
    Suizid ist ein heikles Thema und als Außenstehender ist es schwer, sich darüber eine Meinung zu bilden. Alle Suizidgefährdete haben Gründe, weshalb ihnen das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Manche Ursachen haben psychische Gründe, die man therapieren kann. Es ist wichtig, dass immer eine Person in der Nähe ist, der man vertrauen kann, mit der man über alles reden kann. Und professionelle Unterstützung, die hilft, sich selbst zu helfen.
    Aber Sterbehilfe erfolgt ja oft auch aus medizinischen Gründen. Ich finde, dass dies erlaubt sein sollte, denn ein Mensch kann selbst am besten einschätzen, ob sein Leben noch lebenswert ist oder nicht. Natürlich ist das Leben das Wertvollste, was wir haben, aber bei Diagnosen ohne Heilungschancen wird es zur Belastung aller Beteiligten, vor allem natürlich des Betroffenen selbst.

    Liebe Grüße
    Lisa (trulla97@web.de)

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  16. Hallo :)

    Suizid ist ein sehr ernstes Thema und ich denke, dass es keiner wirklich verstehen kann, es sei denn man hat Suizid-Gedanken oder hat es sogar schon einmal versucht... Leider wird dieses Thema auch oft nicht wirklich ernst genommen und Scherze darüber gemacht.
    Es ist schwierig zu sagen wie man dazu steht, aber ich finde wenn jemand nicht mehr auf dieser Welt sein will, hat er das Recht zu gehen...

    LG
    Angie
    (dandelion.angie@gmail.com)

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  17. Hallo,
    erst vor 1-2 Jahren war das Suizid ein großes Thema meiner Altenpflegeausbildung. Wir haben damals viel Hintergrundwissen gelernt, z.B. über die Gründe, die Suizid-Formen usw.
    Mir persönlich tut es sehr leid wenn ein Mensch keinen anderen Ausweg findet als sich das Leben zu nehmen, dabei kann ich aber Menschen verstehen, die z.B. unter einer Krankheit leiden, die ihr Leben drastisch verkürzt und wahrscheinlich viele Schmerzen und Leiden mit sich bringen würde.
    Was ich nicht mag, dass jemand der sich umgebracht hat im Nachhinein als Held dargestellt wird, ich konnte z.B. damals nicht verstehen und nachvollziehen was nach dem Suizid von Robert Enke paßiert ist, das war mir zuviel.
    Suizid ist sicher ein Thema zu dem es viele verschiedene Einstellungen gibt, das auf einen Punkt zu bringen ist unmöglich.
    Liebe Grüße,
    Melanie (die mittlerweile extrem neugierig auf das Buch ist)

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  18. Hallöchen,

    ich weiß nicht wie ich persönlich zu dem Thema stehen soll. Meiner Meinung nach ist es fallbedingt. Ich denke, dass wenn ein junger Mensch, der kein tödliches Gebrechen hat, nicht "das Recht" hat sich das Leben zu nehmen. Dieser sollte sich professionelle Hilfe suchen.
    Meiner Meinung nach ist es in Ordnung wenn man wirklich tot Sterbens krank ist und sich nur noch quält. Ich würde auf jeden Fall nicht so weiterleben wollen.
    Man sollte auch unbedingt auf die Hinterbliebenen Rücksicht nehmen, dass ist meine persönliche Meinung.

    Viele liebe Grüße
    Katharina S.
    Katharina1009@rocketmail.com

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  19. Auch wenn es hart klingt: solange man Familie und Freunde hat, ist Suizid einfach selbstsüchtig, feige und grausam diesen Menschen gegenüber!
    Jeder hat Probleme, aber sich so davonzumachen, ist keine Lösung, sondern eine Flucht und unwiderruflich.
    Einzige Ausnahme ist für mich, wenn jemand wirklich totkrank ist und ein Weiterleben nur Schmerzen und Qual bedeutet.

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  20. Hallo,
    also ich persönlich hätte viel zu viel Angst davor, mich umzubringen. Schließlich weiß man doch nicht wirklich was danach kommt. Und ich denke, es gibt für jedes Problem einen Ausweg, ohne sich gleich umzubringen. Viele Menschen müssen viel zu früh sterben, obwohl sie leben wollen, deshalb sollte man nicht einfach so aufgeben.

    LG

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  21. Hallöchen,
    ich muss sagen, ich habe bisher noch nie darüber nachgedacht, mich einfach so aus der Affäre zu ziehen. Ja, das Leben ist manchmal nicht leicht, aber deswegen gleich den Schritt zu gehen? Finde ich wirklich eine sehr krassse Entscheidung.
    Natürlich, wenn jemand wirklich krank ist und das Leben nur noch Qual bedeutet, dann ist es etwas wirklich ganz anderes, dann kann ich den Gedanken an das Sterben schon verstehen.
    Liebe Grüße,
    Katja

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  22. Hallo,
    Es ist ein ernst zu nehmendes Thema ,ich denke manchmal merken Eltern es gar nicht. Oder wollen es nicht mitbekommen weil sie es nicht sehen wollen oder damit umgehen können . Ich würde soetwas nie in Betracht ziehen . Manche Menschen muss es echt schlecht gehen wenn ,sie so einen Schritt wagen. Ich habe mal gelesen wenn ein Mensch von einer Brücke springt, wird ihm auf halben Weg bewusst das er eigentlich gar nicht sterben will Ich denke es gibt immer einen Grund zu leben auch wenn er nur so klein ist man sollte an ihm immer fest halten .
    Lg sarah. Ich würde das Buch echt gerne lesen
    Sarah.girl15@hotmail.de

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  23. Hey!

    Dein Beitrag zu diesem Buch ist wirklich eindrucksvoll, ausführlich und interessant!
    Suizid ist ein heikles Thema und ich finde, dass man dazu gar keine richtige Meinung irgendwie haben kann, wenn es einen selbst nicht betroffen hat (im Umfeld).
    Ich finde, die Menschen die Suizid begehen, scheinen keinen anderen Ausweg mehr zu haben. Man kann das sicherlich schwer beurteilen, wenn man die Hintergründe nicht kennt und es ist leicht zu sagen: "Warum hat er/sie das gemacht? Das muss doch nicht sein?"
    Aber als Außenstehender weiß man eben nicht, was im Kopf des Betroffenen los ist und man muss schon sehr tief depressiv sein, um Suizid als letzten Ausweg zu sehen.

    LG
    Tilly

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  24. Hay
    Ich finde Suizid ein unheimlich schweres Thema. Für Hinterbliebene muss es ein Horror sein, nicht unbedingt zu wissen warum und ob sie nicht vielleicht etwas ändern hätten können.
    Ich denke die Menschen sehen keinen Ausweg, auch wenn es bestimmt einen geben würde.

    lg Pia

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  25. Hallo Nadja,
    danke für diesen eindrucksvollen Bericht. Es ist ein sehr schweres Thema und es spielt bei uns zu Hause leider eine sehr große Rolle, denn der Sohn von guten Freunden hat sich kurz vor seinem 18. Geburtstag das Leben genommen. Er wäre jetzt ein wenig älter als ich, also Ende Zwanzig...seine Eltern haben damals Hilfe beim Jugendamt gesucht und keine bekommen, obwohl sie immer wieder gesagt haben, wie es dem Jungen geht. Und letztendlich konnte er einfach nicht mehr weiter. Ich habe die Eltern erst danach kennen gelernt, sie ist eine Arbeitskollegin meiner Mama. Und er war ihr einzigstes Kind.
    Inzwischen sind wir alle sehr gut befreundet und gehen auch oft gemeinsam essen oder unternehmen was zusammen. Mit der Zeit habe ich auch gelernt zu akzeptieren, dass sie mich wie eine Ziehtochter betrachten. Ich bin jemand besonderes für sie und versuche oft ein bisschen diese Lücke zu füllen - auch, wenn es nicht immer einfach wäre. Wir sprechen oft über ihren Sohn...und da sind sehr viele Emotionen dabei.
    Es ist ganz schwer zu verstehen, was einen zu diesem Entschluss bewegt - es gibt noch mehr Fälle in meinem Umfeld - es wird nie klar. Unklarheiten werden immer überwiegen.
    Obwohl Thema bei mir so allgegenwärtig ist, würde ich das Buch gerne lesen. Vielleicht aber auch gerade deswegen. Das kann ich dir gar nicht so genau sagen.
    Liebe Grüße, Verena.

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  26. Hallo :)
    Suizid ist ein sehr Ernstes Thema und ich denke, es kann oftmals verhindert werden, wenn man früh genug eingreift. Leider wird oftmals zu spät bemerkt, wie schlecht es dem betroffenen geht. Aber ich denke auch, dass Suizid nicht gerechtfertigt ist, weil es keine Lösung ist. Die Menschen sollten sich lieber ihren Problemen stellen oder sich anderen anvertrauen. Das ist natürlich für jemanden wie mich leicht gesagt, da ich zum Glück noch keine Erfahrung mit damit machen musste, deswegen kann ich das auch sehr schwer beurteilen.
    Liebste Grüße
    Lena

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  27. Hallo :)

    Suizid finde ich als ein ernstzunehmendes Thema. Wenn jemand, sei es eine Bekannte oder eine Freundin, sich dazu äußert, Suizidgedanken zu haben, sollte man dies nicht als lächerlich empfinden! Man sollte die Person ernstnehmen und ihr zuhören. Denn es kann sein, dass sie schnell wieder aus dem eigenen Leben wieder weg ist. Daher sollte man damit sehr vorsichtig umgehen und Hilfe suchen.


    Liebe Grüße
    schneefloeckchen.blogspot.de

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  28. Sehr schwierig. Ich bin der Meinung, Gott hat uns das Leben geschenkt und er darf es zurücknehmen. Das Leben ein Ende zu setzen finde ich nicht korrekt. Es gibt Möglichkeiten, Probleme zu lòsen. ANDERE haben Krebs oder Tumor und kämpfen ums Überleben und andere nehmen sich das Leben. Eine paradoxe Welt.
    manu.e.19@live.de

    LG
    Manu

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