1. Oktober 2017

Filmreview zu "ES" von Stephen King



Hallöchen ihr Lieben, 

am Mittwoch den  27.09. war es soweit und ich bin mit einer Gruppe Freunde in die Vorpremiere zu "ES" gegangen. Ich bin unbefangen an die Sache heran getreten, kenne ich das Buch nicht. Ich mag auch eigentlich die Verfilmungen von Stephen Kind nicht, bis auf "The green Mile". Aber ich wollte dabei sein und mir ein eigenes Urteil bilden. Ich kenne auch die Verfilmung von 1990 nicht und konnte mir somit ein Urteil bilden, ohne von etwas anderem beeinflusst zu sein. 


Erst mal möchte ich aber sagen, dass das Kinopolis Koblenz Team hier wahnsinnig tolle Arbeit geleistet hat um schon direkt bei betreten der Hallen das richtige Feeling aufzubauen. Überall hingen rote Luftballons, es gab Puppen, in gelben Regenmänteln und mit Gummistiefeln und sogar die Mitarbeiter vor den Kino Säälen, die die Karten überprüfen hattenb gelbe Regencapes an! Höhepunkt war dann natürlich ein Mitarbeiter, der sich als Cown verkleidet hat. Hier wurde also alles richtig gemacht und ich fand es klasse! Natürlich wurde die Chance sofort genutzt um Bilder zu machen und der Clown kam nachher auch noch mal in den Kino Saal und hat dort einige Leute erschreckt! Alles in allem also eine sehr gelungene Idee und ich fand es klasse! 
Aber kommen wir zum eingentlichen Film: 

Inhalt: 

Die Kinder Bill Denbrough (Jaeden Lieberher), Richie Tozier (Finn Wolfhard), Eddie Kaspbrak (Jack Dylan Grazer), Beverly Marsh (Sophia Lillis), Ben Hanscom (Jeremy Ray Taylor), Stanley Uris (Wyatt Oleff) und Mike Hanlon (Chosen Jacobs) leben in einer Stadt namens Derry im US-Bundesstaat Maine, in der immer wieder Menschen verschwinden – sowohl Erwachsene, als auch vor allem Minderjährige. Im Laufe eines Sommers erfahren die Kinder schließlich von einer monströsen Kreatur, die Jagd auf Menschen macht und sich in die schlimmsten Alpträume ihrer Opfer verwandeln kann. Meistens tritt das Biest jedoch in Form des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auf. Die sieben Kinder wachsen nach und nach zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen, dem „Club der Loser“, und schwören, die Kreatur zu vernichten, die Bills Bruder Georgie (Jackson Robert Scott) auf dem Gewissen hat... 

Trailer: 

 

Meine Meinung: 

Der Einstieg in den Film ist mit dem Verschwinden von Georgie schon sehr dramatisch und hier lernt man auch recht schnell den Clown Pennywise kennen. Bill Skarsgard spielt ihn einfach fantastisch und es macht wirklich Spaß ihm zuzusehen, wie er völlig in dieser Rolle aufgeht! Generell fand ich den Film schauspielerisch gut besetzt, auch die Kinder aus dem Club der Verlierer haben ihre Sache spitze gemacht! Sie haben dafür gesorgt, dass ich ihnen alles abgekauft habe und ihre Geschichte für mich wirklich real wurde. 
Ich habe mir Pennywise allerdings irgendwie gruseliger vorgestellt. Vielleicht liegt es daran, dass ich Clowns generell nicht gruselig finde oder das alles, was in Horror Filmen auch wirklich eine Gestalt hat mich nicht gruseln kann. Manches mal musste ich sogar eher über ihn un sein verqueres Verhalten lachen, als das es mich gegruselt hätte. 
 Hier wurde auch viel mit Jump Scares gearbeitet, die ich leider fast immer voraussehen kann, oder wenn dem nicht so ist, ist es doch selten, dass sie mich erschrecken können. 
Schön gemacht fand ich allerdings das Spiel mit der individuellen Angst eines jeden. Denn auch wenn "ES" die meiste Zeit als Pennywise in Erscheinung tritt, hat es eigentlich ja keine richtige Gestalt und ist so viel mehr als nur ein Clown. Jedes der Kinder sieht "ES" ja auch immer mal wieder anders.Eben in der Form seiner eigenen größten Angst. Und auch wenn dies ein Horror Film sein soll, oder vielleicht gerade deswegen, vermittelt er noch so viele andere wundervolle Werte. Man lernt hier wie wichtig es ist, dass man Freunde hat, denen man blind vertrauen kann. Wie wichtig Zusammenhalt ist und was man in einer Gruppe bewirken kann. Wie wichtig es ist niemanden auszugrenzen und nicht immer daran zu glauben, was andere erzählen. Und das wohl wichtigste, was hier vermittelt wird, ist der Kampf gegen die eigenen Änsgte, denn sie sind nichts anderes als Einbildungen. Fata Morganas, die man sich selbst in den Weg stellt. Und mit Mut und Freundschaft schafft man es auch diese zu besiegen. 
Für mich also kein klassischer Film zum schocken und gruseln, sondern eher ein Werk, dass zu Nachdenken anregen soll. Ganz besonders gut haben mir die Witze gefallen. Ja ihr lest richtig. Ich war in einem Horror Film und freue mich über die Witze?
Ja! Denn diese Witze haben so viel zum Charme des Filmes beigetragen und haben die Kinder so echt wirken lassen. Sie haben sich eben benommen wie sich ein Haufen Jugendlicher so benimmt. Da waren Witze über die Mutter des anderen, oder Witze über Geschlechtsteile an der Tagesordnung. Das kling jetzt irgendwie falsch, ja ich verstehe das. Aber es hat so gut und das Setting gepasst und es hat gut getan zwischen all dem Ersnt auch einfach mal herzlich lachen zu dürfen. Denn genau das ist es doch, was Kinder im Sommer eigentlich tun solltemn. Die Sonne genießen und lachen! 
Für mich war der Film also alles in allem wirlkich gelungen, aber nur, wenn man nicht allzusehr den Horror Aspekt erwartet. Ich finde wenn man sich wirklich gruseln will gibt es da durchaus andere Kandidaten, die das besser hinbekommen als "ES" es tut. Aber die Story ist interessant und tiefgreifend und der Film war spannend und kurzweilig. Ich würde ihn weiter empfehlen und ihn mir auch jederzeit noch einmal ansehen! 






1 Kommentar:

  1. Sehe ich auch so... Kings Werke sind halt irgendwo auch Kunstbücher, die nicht nur gruseln sollen und das hat der Film auch so umgesetzt...Mehr die Lehre steht im Mittelpunkt...fand den Film aber auch gut

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