18. Juli 2017

*Rezension* Mein schönes falsches Leben von Hilary Freeman






Titel:           Mein schönes falsches Leben

Autor:        Hilary Freeman

Verlag:       Loewe

Seiten:       336

Schmetterlinge:  3




Was wäre, wenn dein Leben ganz anders verlaufen wäre?

Als Ella eines Morgens aufwacht, hat sich auf einmal alles verändert: Ihre Haare sind über Nacht mehrere Zentimeter gewachsen, sie ist plötzlich eine Einser-Schülerin und ihre Eltern haben sich doch nicht getrennt. Was zunächst gar nicht so schlecht klingt, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Denn ihr Freund weiß nicht mehr, dass sie schon seit Jahren zusammen sind, und ihre beste Freundin erkennt sie nicht wieder! Verzweifelt versucht Ella herauszufinden, was mit ihr geschehen ist. Eins ist klar: Sie will in ihr altes Leben zurück – koste es, was es wolle.



Dieses Buch und ich haben eine lange Anlaufzeit gebraucht. Ich habe ewig dran gelesen, es immer wieder weg gelegt und am Ende dann nur gelesen, weil Steffi mir gesagt hat das sie es durch hat und das Ende doch besser war als wir vermutet haben.
Eigentlich mag ich Geschichten à la: Mädchen wacht auf und fühlt sich falsch in der Welt und will wieder zurück in ihr altes Leben. Aber irgendwie sind sie auch ausgelutscht. Es passiert nichts Neues, meist ist ein Unfall passiert und der Mensch liegt im Koma und hat eben Koma Fantasien.
Diese Koma Fantasien waren beim ersten Buch noch total neu und bahnbrechend für mich. Aber nach drei vier Büchern langweilt es nur. Und ich hatte die Befürchtung, das diese Story hier auch darauf hinaus laufen wird. Tat sie aber Gott sei Dank nicht, sie ist anders.
Auch wenn viele sich dadurch jetzt von mir vielleicht gespoilert fühlen, ich habe das Buch letztlich nur weiter gelesen weil Steffi mit gesagt hat das es eben nicht diese typische Koma Geschichte ist!
Ich fand den Stil gut und man ist flüssig durch die Seiten gekommen.
Zwischendrin gab es mal ein paar Längen und ich fand Ella gerade am Anfang eher nervig. Sie ist in einer für sie fremden Welt wach geworden und hat sich meiner Meinung nach viel zu auffällig verhalten und war nur selbstsüchtig und hat nicht an ihr Umfeld gedacht.
Leider fehlte mir auch ein Stück weit die Tiefgründigkeit. Auch wenn Titel und Klappentext vermuten lassen, dass diese Geschichte unter die Haut geht und noch lange nachhallt, ist dies nicht so.
Für mich war es eine kurzweilige Geschichte mit überraschendem und gut gewählten Ende, aber leider fehlte mir zwischedrin einiges und es war irgendwie nicht so richtig ausgearbeitet und Ella wirkte oft nicht echt. Einfach nicht greifbar für mich, was es schwer machte mich fallen zu lassen und mich in ihr Schicksal hinein zu versetzen.
Die Story war okay, aber nicht mehr. Nichts davon wird mir lange erhalten bleiben oder noch in mir nachklingen, so wie ich es erhofft hatte.
Es bleibt eine Geschichte von vielen, die mir die Zeit verkürzt hat.


Vielen Dank an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar.




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