17. August 2017

*Rezension* Aquila von Ursula Poznanski






Titel:          Aquila

Autor:        Ursula Poznanski

Verlag:       Loewe

Seiten:       432

Schmetterlinge:  5

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Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?



Endlich hat Frau Poznanski es wieder geschafft!
Nachdem Elanus nur so "Naja" war hatte ich vielleicht aber auch keine großen Erwartungen mehr an Aquila und diese waren dann auch leicht zu übertreffen! Aber für mich war dies mal wieder ein "richtiger" Poznanski. Ein Buch mit einer Geschichte, die mich von Anfang an fesseln und in ihren Bann ziehen konnte.
Ein Buch bei dem ich mir die Nägel abgekaut habe während dem Lesen und total mit Nika mit gefiebert habe. Ich habe hin und her überlegt und bin erst ganz spät darauf gekommen wohin die Reise mich hier hinführen soll!
Ich habe nich mal zwei Tage gebraucht und dieses Werk inhaliert. Es hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und war so spannend, dass ich über nichts andere mehr nachdenken konnte und das Buch überall mit hin geschleppt habe, falls sich die Möglichtkeit bietet auch nur eine Seite lesen zu können!
Die Geschichte hat einfach alles was man braucht. Sie kommt mit dem Flaire von Siena daher, eine unbeschreiblich schöne Stadt. Ein bisschen bin ich beim Lesen an Dan Browns "Illuminati" erinnert worden. Die ganzen Brunnen in Siena, die Hinweise denen Nika durch ganz Siena folgt. Es war wie eine große Schnitzeljagd und hat Spaß gemacht. Ich hab mich jedesmal mit Nika gefreut, wenn wir wieder einen Punkt auf ihrem Zettel enschlüsseln konnten.
Aber es war auch drückend. Schwül, heiß und drückend. Denn Nika weiß absolut nichts mehr und das ist ganz schön beängstigend. Ich konnte ihre Angst fühlen und fast auf der Zunge schmecken. Wie muss es wohl sein, wach zu werden und man weiß absolut nichts mehr aus den letzten vier Tagen?
Und genau diese Situation hat Frau Poznanski hier glaubhaft und detailgetreu rüber gebracht. ich war kein Außenstehender, der die Situation belächelt, der Nika belächelt. Ich war mit Nika in Siena. Habe mit ihr gelitten und ihre Angst geteilt. Die Angst selbst etwas verbrochen zu haben und es nicht mehr zu wissen. Die Angst vor dem Ungewissen. Die Angst vor der Wahrheit.

Schon lange hat mich kein Roman mehr so gefesselt uns in seinen Bann gezogen. Alle Krimi/Thriller/Jugendbücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, waren okay. Okay, aber nicht mehr.
Aquila hat mir endlich mal wieder mehr gegeben. Nervenkitzel. Nägelkauen. Spannung bis zur letzten Seite. 
Sie hat hier wieder bewiesen, dass sie es kann und eine der besten deutschen Autorinnen ist, die ich kenne. Nicht umsonst habe ich Aquila entgegen gefiebert und hier ist die endlich wieder die Autorin, die ich liebe!
Aquila ist auch wieder ein Werk, dass ich allen ans Herz legen kann, die noch nie ein Werk von ihr gelesen haben, als Einstieg! Traut euch, lest es und lasst euch nach Siena entführen, es lohnt sich!

Danke an den Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar!




Kommentare:

  1. Hallo Nadja

    Bei mir subbt das Buch noch, aber ich will es auf jeden Fall bald lesen :) Deine Rezension macht auf jeden Fall Lust drauf.

    Gruß, Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,

      ich hatte wirkich keine großen Erwartungen, weil mich Elanus und Layers schon nicht mehr so packen konnten, wie ihre anderen Bücher. Aber dann konnte es mich dich wirklich abholen und hat sich gelohnt!

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