9. Dezember 2017

Wie man es richtig macht!

Hallöchen ihr Lieben, 

aktuell sieht man immer wieder Posts, die darüber meckern, dass man als Blogger unpersönlich von einem Autor angeschrieben wurde, der sein Buch anbieten möchte. 


Hierbei kennen die "Dreistigkeiten"  (ich setze das Wort bewusst in Anführungszeichen, weil ich weiß, dass es eigentlich oft eine Übertreibung ist von Dreistigkeit zu sprechen) der Anfrager keine Grenzen. Es fängt schon beim falschen Blognamen oder auch dem Namen der Person an und hört schließlich damit auf, dass das angepriesene Buch als Anhang direkt dabei ist und man doch bitte innerhalb von 4 Wochen Rezensieren MUSS, ansonsten würde der Autor sich noch mal melden. 
Scheinbar sind viele davon überzeugt mit dieser Masche durchzukommen. Oder sie kommen sogar bei einigen Bloggern damit an?! Anders kann ich mir nicht erklären, warum hier nicht längst schon jeder Autor umgedacht hat und sich ein wenig Mühe dabei gibt keine Massenmail raus zu hauen.


Auch hierzu gibt es jede Menge Posts, wie es denn nun richtig geht, was man tun und was man lassen darf. Aber eigentlich wollte ich mir das für meinen heutigen Post gar nicht sooo sehr zum Thema machen. Ich habe einfach nur mal eines der seltenen positiven Beispiele einer Selfpublisherin erlebt und wollte das nun gerne mit euch teilen. Scheinbar scheinen nämlich genau solche Autoren akut vom Aussterben bedroht zu sein und ich freue mich, noch so ein seltenes Exemplar kennengelernt zu haben. Und ja, ich weiß, dass nicht jeder Autor so dreist ist und sich viele auch ganz viel Mühe geben! Dies soll keine Veralgemeinerung sein! 
Vielleicht sollte ich noch etwas ausschweifen und kurz erklären, dass  Steffi und ich eigentlich überhaupt gar keine Selfpublisher lesen.
(Nein, auch hier möchte ich keine Diskussion darüber, wieso weshalb warum und darüber das es soooo viele wahnsinnig tolle Schätze unter den SPlern gibt. JA, die gibt es, aber wir haben einfach keine Zeit uns die Mühe zu machen die Perlen zu suchen. Das liegt auch vor allem daran, dass es heutzutage recht einfach ist ein Buch zu veröffentlichen und es einfach immer mehr Menschen gibt, die meinen Schreiben zu können und ihre Werke dann gerne als SPler in die Welt tragen wollen. Da gehen die Perlen leider in der breiten Masse unter und nicht jeder der mir sein Buch in einer Mail anpreist hat auch gleichzeitig ein tolles Buch geschrieben, die meisten sind, leider, eher nichts für uns.)
Wenn wir also eine Anfrage eines Autors bekommen und uns das Buch nicht total von den Socken haut, bekommt er also meist eine nette Absage, da wir das zeitlich einfach nicht schaffen, den ganzen Büchern gerecht zu werden, selbst wenn wir sie lesen wollen würden. Wenn das Buch so überhaupt nicht zu uns passt, dann sagen wir auch das in unserer Absage ehrlich, denn dafür sind wir bekannt. 
Ich beantworte also jede Anfrage auf jeden Fall und vor allem individuell auf die Anfrage zugeschnitten. Und ja, genau das erwarte ich auch von jemandem, der sein Buch gerne auf unserem Blog sehen möchte. Jetzt werden viele aufschreien: Wie viel Arbeit soll man sich denn machen um die Blogger alle einzeln anzuschreiben? 
Gar nicht so viel. Aber wenn ich das Buch dann auch lesen soll und will, steckt für mich ja auch Arbeit darin. Ich muss die Zeit aufbringen es zu lesen, was im besten Fall allerdings noch als Vergnügen zählt, ich "muss" danach aber auch noch eine Rezension tippen, vielleicht noch ein paar tolle Bilder für die social Media Kanäle machen, meine Rezension streuen. Es ist also auch für mich Arbeit das Buch anzunehmen und es zu lesen. Wieso kann ich dann nicht verlangen eine wenigstens teilweise persönliche Anfrage zu bekommen? Es würde doch schon reichen, wenn die Leute, die uns anschreiben auch rüber bringen, dass sie wissen, dass wir zu zweit sind. Aber das scheinen die meisten schon nicht zu merken. Das nervt mich einfach und ich finde nicht, dass es zu viel ist, dass herauszufinden und dann zu schreiben: "Hallo Nadja, hallo Steffi". 
Aber eigentlich wollte ich in diese Richtung gar nicht so weit ausschweifen, es macht mich nur so traurig. 
Aber dann musste ich vor ein paar Tagen schmunzeln und auch kurz all meine Vorsätze einfach über Bord schmeißen. Wir bekamen eine Mail und ich habe schon am Titel erkannt, dass uns hier wieder jemand sein Buch aufschwätzen möchte. Im Kopf habe ich also schon die ersten Sätze für eine Absage formuliert, weil es immer dasselbe ist bei solchen Anfragen.Gelesen werden wollte die Anfrage ja trotzdem, weil ich mir eben immer die Mühe mache eine individuelle Antwort zu schreiben und mir das Buch zumindest kurz ansehe. So habe ich also die ersten Sätze gelesen und musste grinsen. Vielen Dank an dieser Stelle an Alizeé Korte, die uns so individuell angeschrieben hat, wie noch nie jemand. Es ging schon damit los, dass wir BEIDE angesprochen wurden! Erster Pluspunkt, dass sie es geschafft hat, dass herauszufinden, obwohl das doch ein Fall für Galileo Mystery ist *Ironie off*. Aber nicht nur das, sie hat über unsere Namensfindung gelacht. Hat also auch Teile unseres Blogs genau gelesen. Und sie hat uns ein Buch angeboten, was auch vom Genre her zu uns passt und nicht ein Ratgeber über Verdauung oder ähnliches ist! Wirklich lachen musste ich dann, als sie geschrieben hat, das in unserer Werbeanzeige von Adsense ihr eigenes Buch angezeigt wurde (was natürlich daran liegt, dass sie es auf ihrem eigenen PC oft genug angesehen hat und hier nun empfohlen wurde). Aber sie hat einen Spaß daraus gemacht und es als Bestimmung betitelt. Die Bestimmung, dass ihr Buch auf unserem Blog landen muss. Angehängt war ein Screenshot als Beweis. Und tatsächlich, alleine von den Farben her passt ihr Buch perfekt zu uns! 
Wie hätte ich also hier Nein sagen sollen? 
Ich weiß es nicht, denn ich habe JA zu ihrem Buch gesagt und es ist nun bei mir eingezogen und ich bin schon mitten in der Geschichte versunken! 
Ihr seht also, es gibt sie, die Autoren, die sich noch Mühe geben ohne gleich aufdringlich zu sein. Die Menschen, deren Bücher man gerne entgegen nimmt um ein bisschen Werbung zu machen, weil sie nett sind, sich mit dem Blog befassen und nicht einfach eine Standard Mail raus schicken, die die wenigsten noch lesen! 
Wenn mir ihr Buch jetzt noch gefällt, hat Alizeé alles richtig gemacht und ich ziehe meinen Hut! 
Danke, dass du uns gezeigt hast, das es anders geht! 
Und damit ihr euch alle davon überzeugen könnt, dass das Buch perfekt zu uns passt gibt es noch ein Foto für euch und den Klappentext: 
(Nein, Alizeé hat mich nicht für diesen Post bezahlt oder mich um diese "Werbung" gebeten, der Post kommt direkt aus meinem Herzen für euch hier an!)





Inhalt:

Vika Kreutzberg plant ihre neue Zukunft.
Etienne Jeancour will mit der Vergangenheit abschließen.
In der Gegenwart treffen sich ihre Wege.


Ein Leben ohne Liebe? Vika ist sich sicher, dass ihr genau das bevorsteht. Denn Daniel, die Liebe ihres Lebens, ist tödlich verunglückt. Wofür Vika künftig leben und wie nah sie Daniels Freund Hartmut dabei kommen will, darüber muss sie erst einmal nachdenken. In Japan, weitab von Erinnerungen und Einflussnahmen. Zur Beruhigung ihrer Freunde besorgt sie sich Reisetipps von einem Japankenner – nur um wenig später festzustellen, dass der junge Mann mit der charmanten Telefonstimme Fernost mit einer ungeheuerlichen Lüge hinter sich gelassen hat. Und dass er Vika mit einer Nacht am Telefon in diese Lüge verwickelt hat.
Ein Leben ohne Karate? Für Etienne undenkbar, auch nach seinem Autounfall. Er weiß, dass er mit seinem früheren Leben abgeschlossen hat und die Zukunft nur ihren Schrecken verliert, wenn er das Beste aus der Gegenwart macht. Der ihm unbekannten Vika Reiseempfehlungen zu geben, weckt Erinnerungen und lässt ihn unvorsichtig werden. Als sie seine Lüge aufdeckt, droht die Vergangenheit ihn einzuholen. Am Ende von Vikas Reise haben beide ihren Entschluss gefasst: Etienne will Vika kennenlernen. Und Vika will Etienne niemals begegnen.
Das Schicksal wiederum hat seine eigenen Pläne mit ihnen …
Die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Vika und Etienne führt über Japan nach Heidelberg und direkt ins Herz der Leserinnen. Ein mitreißendes und berührendes Debüt.

1 Kommentar:

  1. Huhu!

    Den Ratgeber über Verdauung habe ich auch mal angeboten bekommen. Mir werden aus irgendeinem Grund oft Erotikromane angeboten, dabei sollte ein Blick in meinen Blog (speziell in die Rubrik "Rezensionen nach Genre: Erotik") schon zeigen, dass ich kein Fan des Genres bin – ich habe sechs Bücher rezensiert und durchschnittlich 2,8 Sterne vergeben. Und danach habe ich beschlossen, es nicht weiter mit dem Genres zu versuchen.

    Aber schön, mal von einem Positivbeispiel zu hören! Ich hab auch schon gesehen, dass auch das Buch überzeugen konnte. Oder zumindest dich, Nadja! Liest Steffi das Buch auch noch? :-)

    LG,
    Mikka
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