22. Oktober 2014

*Rezension* Todeswächter von Veit Etzold



Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung - außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?

(Quelle: Amazon) 




Schon alleine der Klappentext hat bei mir wirklich die Lust auf dieses Buch geweckt und ich hatte die Hoffnung in einen wirklich brutalen blutigen Thriller hinein geworfen zu werden. Zum Teil wurde diese Erwartung auch erfüllt. 
Ich fand den Anfang wirklich angenehm. Der Autor kam hier schnell zur Sache und hat ein gutes und vor allem schnelles Tempo an den Tag gelegt, sodass man sich als Leser eigentlich in keiner Sekunde gelangweilt hat und mit Clara und ihrem Team mitgefiebert hat. Gerade Clara ist mir in diesen ersten Seiten schon sehr sympathisch geworden, bin ich doch generell ein Fan von weiblichen Ermittlern und Protas. 
Doch leider wurde meine Freude ziemlich bald ein wenig gedämpft. Clara hat einen Partner: MacDeath. Ich mag den Namen nicht. Er ist mir zu lächerlich und hat für mich nicht einen Hauch von Seriösität. Jedes Mal wenn ich beim Lesen über diesen Namen gestolpert bin musste ich innerlich schmunzeln und konnte die düstere Atmosphäre die der Autor eigentlich sehr gut geschaffen hat nicht mehr genießen. 
Ebenso wurden manche Sachen im Text einfach immer wieder wiederholt. Zum Beispiel die Erklärung des Begriffs "Undoing" ist immer wieder aufgetreten, um nur ein Beispiel zu nennen. Dies stört den Lesefluss doch erheblich wenn nicht nur einmal sondern mehrmals Sachen erklärt werden, die man als Leser ja auch schon beim ersten Mal verstanden hat. 
Das sind aber auch schon die einzigen Mankos. 
Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen und auch der Stil wie oben schon beschrieben war wirklich gelungen!
Auch wenn mir der Name von MacDeath nicht gefällt, so ist er doch ein wirklich sympathischer Charakter im Buch und man möchte ihn definitiv nicht missen. 
Mir wurde gesagt, das dieses der dritte Teil um die Ermittlerin Clara ist und ich hatte schon Angst ich wurde vieles im Buch nicht verstehen können ohne die Vorgänger gelesen zu haben, doch dem war nicht so. Ich bin immer mitgekommen und wenn es dann mal einen Seitenhieb auf die vorigen Bücher gab, wurde dieser immer so weit ausgeführt, das ich als Leser genug weiß um diesen Seitenhieb auch zu verstehen. 
Besonders gut gefallen hat mir dann das Ende des Buches auch wenn für mich gegen Ende ziemlich schnell klar war wer der Täter ist. Jedoch wurde es eben gegen Ende noch mal richtig schon brutal und blutig, also definitiv kein Buch für schwache Nerven! Leider ging mir dann die Auflösung ein wenig zu schnell von statten. Ich hätte mir da einen größeren Showdown gewünscht mit mehr drumherum. 
Abschließend kann ich sagen, das mir das Buch wirklich gut gefallen hat, es jedoch meiner Ansicht nach den ein oder anderen Mangel aufweist, weshalb ich einen Schmetterling abziehen muss! Und noch einmal die Warnung: Nichts für schwache Nerven! 



Vielen Dank an den Verlag: www.luebbe.de 
Ebenso bedanke ich mich bei Blogg dein Buch: www.bloggdeinbuch.de 
Und hier könnt ihr das Buch kaufen:*klick*

1 Kommentar:

  1. Hört sich sehr spannend an, und ist auch gleich auf meine WuLi gerutscht :-D Lg Miriam

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