17. Oktober 2013

*Rezension* Und dann kam Ute von Atze Schröder (geschrieben von Summi)

„Und dann kam Ute“ ist der erste Roman von Atze Schröder. Er selbst legt äußersten Wert auf die Bezeichnung Roman. Es ist kein von ihm bekanntes Comedyprogramm, sondern ein handfester Roman mit einer Liebesgeschichte.
In diesem Roman geht es um Ute, die eines Tages schwanger und allein in das Mietshaus einzieht, in dem auch Atze wohnt. Die beiden finden sofort zueinander und es verbindet sie über Jahre hinweg eine tiefe, innige Freundschaft. Schon zu Beginn merkt man, dass Atze viel an der Frau liegt, auch wenn er es vielleicht nicht wahrhaben will. Auch ihr zu Anfang noch ungeborener Sohn mischt den coolen Atze nochmal so richtig auf und lockt ihn aus seiner Reserve.

Gepaart mit ein paar alten und ein paar neuen Atze-Witzen, dem typischen Charme eines Prolls und etlichen Zwischen-Handlungen ist dieses Buch für Atze-Freunde sicher genau das richtige.
Ich persönlich bin Atze gegenüber neutral. Ich bin kein Freund deutscher Comedy, mag seine Sendung aber eigentlich immer ganz gerne.
Dennoch war mir das Buch einfach irgendwie zu viel. Ich war irgendwann der Witze überdrüssig und mir verlor sich die eigentliche Handlung zu sehr. Sprachlich ist dieses Buch nicht sehr ansprechend, inhaltlich verläuft es sich sehr oft in Szenen die da grade eigentlich nicht rein passen. Sehr anstrengend waren die oft vorkommenden Zeitsprünge, die sich nicht erklären ließen und die auch ein Loch in der Handlung gelassen haben.
Dennoch ist das Buch unterhaltsam und mit seinen 288 Seiten sehr schnell und flüssig gelesen.
Die Protagonisten sind sehr anschaulich dargestellt, man kann sich gut in die Personen und deren Umgebung einfinden.
Alles in Allem war es ganz okay, aber nicht überordentlich empfehlenswert. Daher von mir 3/5 Sternen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen