18. März 2017

*Rezension* Endgame-Die Entscheidung von James Frey






Titel:           Endgame-Die Entscheidung

Autor:         James Frey

Verlag:       Oetinger

Seiten:       416

Schmetterlinge:  3




Dies ist Band drei einer Reihe - Rezension kann Spoiler enthalten!

Bezwingt die Liebe den Hass? Das grandiose Finale der Spiegel-Bestseller-Serie Endgame von James Frey.
Dunkelheit, Kälte, verwüstete Landschaften. Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Die Bedingungen sind mörderisch. Bei den Pyramiden von Gizeh kommt es zum alles entscheidenden Kampf. Wer wird ihn gewinnen? Die Spieler oder das Spiel? Denn die Menschheit kann nur gerettet werden, wenn sich alle der Brutalität von Endgame verweigern und aus dem Spiel aussteigen.




Band eins fand ich schon nur mittelmäßig und auch Band zwei konnte mich nicht so wirklich überzeugen, aber irgendetwas an dieser Reihe hat mich dazu gebracht auch den dritten Band noch zu lesen. Ich konnte irgendwie nicht los lassen ohne zu wissen was denn nun passiert.
Ich finde das Ende ist recht vorhersehbar und für mich als Leser keine Überraschung, was ich sehr schade finde. Ich habe mehr erwartet und ärgere mich nun ein bisschen dieser Reihe so viel Lesezeit geschenkt zu haben.
Der dritte Teil war aber trotzdem etwas besser als der zweite, denn es war entspannter. Die meisten Teilnehmer sind tot. Es gibt also nicht mehr so häufig und vor allem so viele verschiedene Szenen Wechsel. Ich konnte mich also allgemein besser auch das Geschehen konzentrieren. Habe aber trotzdem leider immer noch keinen Zugang zu den Charakteren bekommen. Für mich bleiben sie auch nach Band drei blass und ohne Leben. Keiner ist besonders, keiner einzigartig. Niemand sticht so wirklich aus der Masse und ich werde auch keinen vermissen und bin froh, dass ich die Buchdeckel nun über dieser Geschichte schließen kann.
Es war nicht so miserbal, dass ich davon abraten würde die Geschichte zu lesen, aber mir hat das Besondere gefehlt und das Leben zwischen den Seiten. Es ist spannend, keine Frage aber irgendwie ohne Emotionen einfach nur so herunter geschrieben.
Ich weiß gar nicht wie ich meine Empfindungen so richtig in Worte fassen kann, weil es mir schwer fällt zu erklären wie ich mich beim Lesen gefühlt habe. Aber irgendwie hat es den Eindruck gemacht, dass hier jemand der sein Handwerk nicht beherrscht versucht ein Meisterwerk zu schreiben und an den banalsten Dingen scheitert.
Leider für mich neine misslungene Reihe, die viel mehr hätte bieten können als tatsächlich drin ist. Der Autor hätte sich mehr auf die kleinen Dinge konzentrieren sollen, als alles zu wollen und davon möglichst viel. Schade um die verlorene Zeit!

Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar!

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