14. März 2017

*Rezension* Mysterium von Frederico Axat






Titel:           Mysterium

Autor:         Frederico Axat

Verlag:       Atrium

Seiten:       432

Schmetterlinge:  4





Der Thriller-Bestseller aus Argentinien wurde zum internationalen Phänomen und erscheint in 35 Ländern. Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist? »Ein grandioses Nervenspiel. Denken Sie an die Filme von Hitchcock, an ›Shutter Island‹ und an die Fernsehserie ›Lost‹. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.« (La Vanguardia)

(Quelle: Lovelybooks.de)



Ted's Leben ist grade wirklich alles andere als leicht. Seine Frau will die Scheidung, er selbst ist totkrank. Für ihn gibt es nur noch einen Ausweg: sein Leben beenden. Doch kaum will er Taten sprechen lassen, wird er durch einen mysteriösen Zwischenfall davon abgehalten. Und Ted lässt sich abhalten, doch nur für den Moment. Denn der Deal verspricht ihm seinen eigenen Tod - nur weniger unverständlich für seine Familie. Doch wie soll es anders sein, es kommt nicht wie Ted erwartet  und plötzlich steht er vor einem Mysterium in dem er selbst nicht mehr unterscheiden kann was Realität ist und was nicht. Er kann niemandem mehr trauen - nicht einmal mehr sich selbst. 

Ein Teil jagt hier das nächste. Atemberaubende Spannung, kurze präzise Sätze, eine Handlung die einen den Atem raubt. Zeitweise habe ich mich selbst ans Atmen erinnern müssen, so spannend wurde es. von der ersten Seite an ist man dabei, und zwar voll und ganz. So kam es auch, dass ich dieses Buch nicht gelesen - sondern regelrecht inhaliert habe. Ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören. 

Habe ich in der letzten Zeit eher mäßige Literatur gehabt, so hat mich das hier wirklich maßlos begeistert und aus dieser Spirale herausgerissen. 

Ted ist der typische Protagonist, den man in einem Thriller haben will. Ein wenig verrückt, undurchsichtig, nicht vorhersehbar in seinen Handlungen. Fremd, und dennoch vertraut. Man baut keine große Bindung zu ihm auf, ist ihm aber dennoch nahe und kann ihm folgen. Man ist interessiert genug um wissen zu wollen wie das weiter geht und um mit ihm bangen zu können. 

Handlungsorte sind sehr gut gezeichnet, fliegen aber rasant vorbei und rücken damit in den Hintergrund. Für mich haben sie genau das ausgestrahlt, was ich haben wollte. 

Hier präsentiert sich nicht nur ein klassischer spannender Thriller, sondern dieser wird noch gepaart mit Mysterie-Elementen, die einen schier wahnsinnig machen. Ich war früher schon der Akte-X-Freak, der sich bei jeder Folge fast in die Hose gemacht hat, aber trotzdem immer wissen musste wie es weiter ging. Und so ähnlich war auch dieses Buch für mich. Spannung auf höchstem Niveau - ich kann es nur immer wieder in den höchsten Tönen loben. 

Der Plot ist sehr vielschichtig und verschachtelt, es ist schwer das hier zu definieren ohne zu viel zu verraten. Aber für alle die vor Verschachtelungen Angst haben: Die kann ich euch hier nehmen. Es wird zu keiner Zeit undurchsichtig oder verwirrend. Und genau das liebe ich so! Wenn ein Autor es schafft seiner eigenen Story zu folgen und dieser Herr zu werden. 

Ich vergebe für Mysterium 5 von 5 möglichen Schmetterlingen und spreche eine absolute Leseempfehlung hierfür aus! Wirklich ein Thriller der Extraklasse!



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