22. März 2017

*Rezension* Mirror von Karl Olsberg






Titel:           Mirror

Autor:         Karl Olsberg

Verlag:       Aufbau Verlag

Seiten:       400

Schmetterlinge:  5




Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.

Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …



 Ich liebe Dystopien und gepaart mit Thriller Elemten kann man eigentlich schon nichts falsch machen!
Karl Olsberg ist hier ein wahninnig gutes Buch mit einer spannenden Geschichte gelungen!

 Jeder Mensch hat ein Spiegelbild, einen Mirror und diese Mirror wissen genau, was ihre Menschen wollen und handeln danach. Spannend oder? So etwas kann man doch gut gebrauchen oder? Jemand der sich immer um einen kümmert und da ist, wenn man ihn braucht oder?
Das dachten sich auch Freya und Andy. Bis sie feststellen, dass irgendetwas nicht stimmt. Ihre Mirros legen plötzlich ein seltsames Verhalten an den Tag. Das sollte eigentlich nicht sein.
Normalerweise sollen die Spiegelbilder nur das ausführen,was ihre Menschen wollen. Doch die beiden stellen fest, dass die Mirrors mehr tun als sie sollen und sich somit in ihr Leben einmischen und dieses beeinflussen. Was ist hier los?
Natürlich wollen die beiden nun dafür sorgen, dass es anderen Mirror Besitzern nicht ebenso ergeht. Doch da stoßen sie auf Granit, denn Kritik an den Mirrors ist scheinbar nicht gewünscht und es beginnt schon fast eine Hetzjagd, denn sie haben eine Tür geöffnet, die sie besser geschlossen gelassen hätten.
Wie in jeder Dystopie kann man sich denken, wie die Geschichte endet, wie der Verlauf ist und warum das alles passiert. Das tut der Spannung hier aber keinen Abbruch, denn auch wenn hier nach Schema F gearbeitet wird bringt Kalr Olsberg doch seine eigenen - ganz neuen - Elemente rein die den Leser zum staunen bringen.
Mich stimmen solche Geschichten immer etwas traurig und vor allem nachdenklich, denn so etwas ist bestimmt nich unmöglich und kann unter Umständne in der Zukunft unser Leben bestimmen. Und dann frage ich mich: Wie gehen wir damit um? Was könnte das für uns als Konsequenz nach sich ziehen? Sind wir dann noch sicher?
Überlegungen die man sich stellt, wenn man solche Geschichten liest. Und genau das ist für mich das reizvolle und das Gute daran! Technik und alles was sie kann auch mal in Frage zu stellen und sie nicht einfach als gegeben anzusehen.
Dystopien sind das perfekte Medium für mich um gesellschafskritische Themen unterzubringen und den Leser dazu zu bringen auch mal darüber nachzudenken und es nicht einfach zu ignorieren! So war es auch bei Mirros und die Geschichte hat mich unglaublich in ihren Bann gezogen und mich auf ganzer Linie überzeugt!
Ich kann das Buch nur empfehlen an alle die Thriller mögen, oder eben Dystopien. Es macht Spaß, ist kurzweilig und für mich auch nachhaltig, weil ich heute noch oft darüber nachdenke, obwohl ich es schon vor längerer Zeit gelesen habe!

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


1 Kommentar:

  1. Guten Morgen =)

    Ich habe das Buch vor einiger Zeit gelesen und bin genauso begeistert wie du. Mich stimmen solche Geschichten und Themen auch immer sehr nachdenklich. Wenn ich alleine sehe wie manche Leute sich in sozialen Netzwerken verhalten und was sie alles preis geben, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Ich finde das ist ein sehr wichtiges Buch und ich kann schon jetzt sagen, dass es selbst in 20 Jahren noch aktuell sein wird.

    LG
    Anja

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