27. Oktober 2017

*Rezension* Quäl das Fleisch von Monica J. O`Rourke






Titel:         Quäl das Fleisch

Autor:        Monica J. O'Rourke

Verlag:       Festa

Seiten:       160

Schmetterlinge:  5




Achtung, ab 18!

Zoey wusste nicht, was echter Schmerz ist.
Nachdem sie in Manhattan entführt wurde, wird Zoey in einen Bunker verschleppt und Opfer der abartigen Fantasie eines kranken Mannes. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene, in Käfigen vegetieren dutzende Frauen vor sich hin. Täglich werden sie gequält …
Doch sie lernt schnell: Echter Schmerz ist etwas zwischen Ekstase und Pein ...




Mein erstes Festa Extrem Buch. Nachdem ich nun schon zwei aus dem "normalen" Programm gelesen habe und die beiden mir richtig gefallen haben, musste ich doch auch mal die Extrem Serie testen.
Mit 160 Seiten war dieses Werk ein super Einstieg in die extreme Welt und hat gehalten was Inge von Festa versprochen hat!
Zoey ist übergwichtig und nun versucht man sie genau an dieser Schwachstelle zu erwischen und lockt sie mit dem Angebot endlich abnehmen zu können. Doch so einfach lässt sie sich nicht überreden. Aber Abwehr bringt ihr nichts, sie wird trotzdem entführt und in ein dunkles Kellerloch gesteckt. Dort stellt sie fest, dass sie nicht alleine ist und muss lernen genau das zu tun, was man ihr sagt, ohne Widerrede, denn sonst kann es schlimm für sie enden.
Mich konnte das Buch wikrlich überzeugen und ich habe es besser vertragen als erwartet, allerdings ist es trotzdem nichts für schwache Nerven, scheinbar bin ich hier nur sehr abgehärtet.
Dieses Buch ist ab 18 und das ist auch gerechtfertigt, denn die Sex und Gewalt Szenen werden hier bis ins letzte Detail beschrieben und werden von Seite zu Seite immer brutaler, gnadenloser und ekelerregender. Aber genau das habe ich erwartet und mit von einem Buch aus der Extrem Serie erhofft.
Ich habe dieses Buch nicht in Erwartung einer grandiosen, verschachtelten Story begonnen, denn dies wird dem Leser hier nicht geboten werden. Leute die nach etwas tiefgründigem suchen mit einer Botschaft, die sind hier defintiv falsch. Denn Die Story ist nur Mittel zum Zweck, es wird gerade so viel erzählt, dass die Geschichte Sinn macht und man einen Grund hat sich 160 Seiten Quälerei durch zu lesen. Aber genau das wollte ich!
Zoey und ihre Mitinsassinnen erleiden hauptsächlich Gewalt im Zusammenhang mit Sex. Hier war mir der Sex teilweise etwas zu viel, ich bin wohl eher der "Gewalt-ohne-Vergewaltigung-Leser". Aber es war nicht so, dass mich das massiv gestört hätte oder mir gar das ganze Buch versaut hätte. Ich musste mich ja erst einmal zurecht finden und meinen eigenen Geschmack finden, da ich in diesem Genre vorher nie gelesen habe. Vergewaltigung ist natürlich auch eine Form von Gewalt und es wurde hier auch wirklich richtig blutig und eklig. Aber für meinen Geschmack hätte es noch ein wenig brutaler werden können :) Ich bin wohl extrem extrem :D
Aber das Buch war an einem Abend gelesen, was davon zeugt, dass es mich überzeugen konnte! Ich konnte es nicht mehr weglegen, bis ich Zoeys Geschichte beendet habe.
Wer also selbst gerne Extreme Bücher liest und in der Hinsicht beghärtet ist hat hier eine super Story zum Einstieg und sich erst einmal vorsichtig an das Thema herantasten.
Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und freue mich schon auf weitere Bücher aus der Festa Extrem Serie!

Vielen Dank an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar!




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