18. Oktober 2017

*Rezension* Wellington Saga-Verlangen von Nachos Figueras






Titel:         Wellington Saga-Verlangen

Autor:        Nachos Figueras

Verlag:       Blanvalet

Seiten:       320

Schmetterlinge:  5

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Antonia, die umwerfend schöne und uneheliche Tochter des berühmten Carlos Del Campo, war schon immer die Außenseiterin der Familie. Auch ihr großes Talent im Umgang mit Pferden half ihr bislang nicht, den Respekt des Del-Campo-Clans zu erlangen. Als sie den charmanten Lorenzo kennenlernt, findet sie endlich die Geborgenheit, die sie schon so lange sucht. Aber Antonias Vergangenheit bedroht ihr neugewonnenes Glück …




Dies ist der dritte und somit leider schon der letzte Teil der Wellington Saga.
Auch wenn ich nach dem ersten Buch etwas skeptisch war, bin ich nun doch traurig, dass es zu Ende ist und ich nicht mehr zurück nach Wellington kehren kann um meine alten Bekannten zu treffen, die mittlerweile zu Freunden geworden sind. 
Im dritten Buch geht es um die Halbschwester Antonia, die in ihrem Leben schon wirklich viel erlebt hat. Vom Vater scheinbar nicht gewollt und mit der Mutter immer nur auf Reisen gewesen, weil sie scheinbar nicht an einem Ort bleiben kann. Getrieben von ihrer Künstler Seele.
Ihre beiden Brüder lieben sie zwar abgöttisch, aber die Frau ihres Vaters, Pilar,  kann Antonia einfach nicht in der Familie willkommen heißen, zu viele schlechte Erinnerungen hängen mit ihr zusammen.
Sie hat es also wirklich nicht einfach und versucht dennoch das Beste daraus zu machen.
Ihr Leben sind die Ponies und die damit verbundene Arbeit, sie kann und will sich nichts anderes vorstellen und ist glücklich damit. Wenn ihre Liebe doch nur endlich erhört werden würde.
Ich fand Noni von Anfang an sehr faszinierend und habe mich auf ihre Geschichte gefreut, in der Hoffnung mehr aus ihrer unschönen Vergangenheit erfahren zu können und warum sie überhaupt noch bei den Del Campos ist, wenn sie dort nie richtig aufgenommen wurde durch Pilars Abneigung.
Dieser Teil ist meiner Meinung nach auch der mit dem größten Spannungsbogen, denn hier passieren viele Dinge auf einmal und es geht doch wahrlich rauer zu als in den anderen Teilen.
Man muss als Leser viel mit machen und durch machen und sieht immer wieder Antonias Glück gefährdet.
Sie selbst ist ein wahnsinnig toller Charakter. Eigenständig und vor allem bodenständig. Sie weiß was sie will und doch schwankt sie an manchen Stellen, wenn es um die Familie geht, denn die bedeutet ihr alles, weil sie nie so richtig eine hatte. Aber genau das macht sie unglaublich sympathisch. Auch wenn man sie manchmal schütteln möchte um ihr zu sagen, dass sie doch endlich einmal an sich selbst denken soll!
Ich habe niemals gedacht, dass mich diese Geschichte so mitreißen und bewegen könnte, doch das hat sie und ich bin froh der Reihe nach dem ersten Band doch noch die Chance gegeben habe und weiter gelesen habe. Sonst wäre ich niemals in den Genuss von Nonis wahnsinnig bewegender Geschichte gekommen.
Leider leider kommen auch in diesem Band meine geliebten Ponies viel zu kurz und ich hätte nir da irgendwie mehrgewünscht. Aber trotzdem ist die Geschichte wundervoll und damit ein würdiger Abschluss für diese Reihe!
Wer also Lust hat auf lockere Lektüre, die sich zwischendurch einfach so weg lesen lässt der ist in Wellington bei den Del Campos genau richtig!

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!


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