17. Mai 2015

*Rezension* Girl online von Zoey Sugg



Klappentext: Unter dem Namen Girl online schreibt die 15-jährige Penny einen Blog über die täglichen Dramen in der Schule. Über Jungs, über ihre verrückte Familie und über die Panikattacken, die sie seit einiger Zeit immer wieder bekommt. Außer ihrem besten Freund Elliot weiß niemand, wer die Autorin dieses Blogs ist, dessen Fangemeinde immer größer wird. Im wirklichen Leben sinkt Pennys Fangemeinde dagegen nach einem megapeinlichen Auftritt in der Schule weit unter Null. Da kommt ein Auftrag der Eltern in New York gerade recht. Penny darf mitkommen und trifft den hinreißenden Noah, der Gitarre spielt und in den sie sich sofort verliebt. Die beiden verbringen Weihnachten und ein unvergessliches Silvester zusammen. Doch erst als sie wieder nach Hause kommt, erfährt Penny, dass Noah ihr nicht alles erzählt hat.




Der Klappentext sagt eigentlich schon alles aus, und wer sich von ihm leiten lässt und wem dieser gefällt, für den ist dieses Buch genau das richtige, denn er hält absolut was er verspricht. 

Penny ist 15, natürlich merkt man das. Ihre Eltern wollen sie nicht allein lassen, sie hat geheime Klopfzeichen mit ihrem besten Freund der nebenan wohnt, und wenn man sich ihre Blogeinträge durchliest, merkt man es auch sprachlich. Warum so viele Leute ihrem Blog folgen kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen, allerdings fand ich dieses Thema auch nicht allzu gut umgesetzt. Und letztlich ist es auch nur einen kleinen Moment lang ausschlaggebend, was man aber auch erst versteht wenn man sich das ganze nochmal durch den Kopf gehen lässt. 
Das hier ist eindeutig eine Geschichte für "Kopf ausschalten und sich berieseln lassen". Sie hat keine Spannung, sie ist sprachlich nicht sehr anregend und sie ist sehr vorhersehbar. 
Das meine ich allerdings nicht negativ, denn das ganze ist wirklich niedlich geschrieben. Wenn man erstmal dran ist, fliegt man nur so durch die Seiten und taucht ganz in das Leben der jungen Penny ab. Man erfährt viel über New York und empfindet die New Yorker Weihnachtsstimmung live mit . 

Die Figuren sind toll gezeichnet, jeder hat so seine eigenen Macken, und strebt gewissen Klischees nach, aber auf eine sehr liebenswerte Art und Weise. Man kann gar nicht anders, als jeden einzelnen wirklich zu mögen. Auch als die Situation brenzlig wird und man Penny einfach nur noch in den Arm nehmen möchte, kann man die anderen trotzdem nicht hassen für das was sie getan haben. Man weiß doch insgeheim ganz genau, dass das ganze im Happy End enden wird :) 
Auch die Orte sind toll beschrieben, man fühlt sich wie oben schon geschrieben direkt "mittendrin statt nur dabei". 

Die Geschehnisse haben alle eine realistische Reihenfolge und hier erfahren wir auch nichts übernatürliches oder abgedrehtes. Diese Geschichte hätte wirklich fast so passieren können, wie sie hier geschrieben wurde. Und genau das mag ich so sehr an ihr. 

Man merkt dass Zoey Sugg ein "YouTube"- und "Blog-Star" ist, und dass sie gut reden und schreiben kann. Sie spricht mit diesem Buch genau die Altersgruppe an, die sie auch in ihrem Blog erreicht - und hat damit meiner Meinung nach alles richtig gemacht. 

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Schmetterlingen!


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