25. Juni 2014

*Rezension* Fragmente - von Dan Wells

Achtung!
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie und kann daher Spoiler zu Band 1 erhalten!

 Klappentext:
Die Partials sind zurück.

Unsere Welt liegt in Trümmern. Und sie birgt ein furchtbares Geheimnis.
In ferner Zukunft wurde die Menschheit durch den Isolationskrieg fast vollständig vernichtet - besiegt von den Partials, künstlichen Kriegern, die die Menschen selbst erschaffen hatten. Eine der letzten Überlebenden ist Kira Walker, die erfahren hat, dass sie selbst ein verhängnisvolles Erbe in sich trägt, von dem sie nichts ahnte. Auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft muss sie sich ausgerechnet auf die Hilfe zweier Partials verlassen - Samm und Heron, die als Einzige ihr Geheimnis kennen. Kiras Weg führt sie durch das verwüstete Land, das der Isolationskrieg aus dem nordamerikanischen Kontinent gemacht hat - und dort wird sie dem schrecklichsten Feind begegnen, den die Menschheit je gekannt hat ...
Quelle: Piper


 Nachdem ich ja eher zufällig an Band 1 geraten bin, war klar, dass Band 2 nicht fehlen darf. Und da habe ich richtig gedacht, denn auch dieser dystopische Roman konnte mich wieder begeistern. 

Schon auf den ersten Seiten beginnt dieses Buch, was nahtlos an den ersten Band anknüpft, wieder sehr spannend. Der Autor schafft es, diese Spannung das ganze Buch lang zu halten, und sie sogar immer weiter ansteigen zu lassen, so dass einem als Leser nicht langweilig wird. Auch will man immer wissen, wie es weiter geht, und kann das Buch daher kaum aus der Hand legen. 

Die Protagonisten durchleben kaum Wandlung in der Handlung. Trotzdem sind sie mir nach wie vor sehr sympathisch. Keine Veränderung heißt halt auch keine negativen Wandlungen ;) 
Die detailreichen Gestaltungen von Mimik und Gestik sowie den Handlungen der Protagonisten ist hier genauso beibehalten worden wie im ersten Band. Sie wirken authentisch und nicht konstruiert, was ich persönlich immer sehr gerne habe, so kann man sich wenigstens ein Stück weit in die Personen hineinfinden und sich mit ihnen identifizieren.
Auch die Handlungsorte sind nach wie vor sehr schön und bildhaft beschrieben, so dass man sich in dieser zerrütteten Welt einfinden kann und ein genaues Bild vor Augen hat.

Der Aufbau gestaltet sich in verschiedenen Handlungssträngen, von denen man anfangs noch nicht genau abschätzen kann, wie diese später zueinander finden. Allerdings habe ich - zu Recht - nicht am Autor gezweifelt, und wurde auch nicht enttäuscht. Er hat die einzelnen Stränge perfekt ineinander fließen lassen, so dass alles aufgeklärt wurde und schlüssig miteinander verbunden wurde.

Leider wies das Buch zwischenzeitlicih in der Story auch ein paar Längen auf, was an sich nicht schlecht ist um den Leser auch wieder ein wenig runterzubringen und auf die nächsten spannungsgeladenen Situationen vorzubereiten. 

Der zweite Band war für mich ein wenig schwächer als der erste, aber das ist ja oft so. 

Ich bedanke mich bei Piper - IVI für dieses Leseexemplar und vergebe 4/5 Schmetterlingen für den zweiten Teil der Partials-Reihe, der mich begeistern konnte, aber nicht an Band 1 herankam. 


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