28. Juni 2014

*Rezension* Plötzlich Mensch von Mary Anne Raven



Dean ist ein Vampir mit Leib und Seele. Er liebt es arrogant zu sein und sich das nehmen zu können was er will und wann er es will! Ihn kümmern keine Gesetze oder Moralvorstellungen, warum auch? Schließlich ist er jedem Menschen an Kraft und Geistesstärke überlegen, sodass es für ihn ein Leichtes ist diese zu kontrollieren.

Clara lebt als eine Gefangene im Tempel des Lichts, doch sie schafft es aus ihrer Gefangenschaft zu entkommen. Doch sie begegnet ausgrechnet Dean. Das Zusammentreffen der beiden löst eine Reihe von Ereignissen aus, die die beiden not gedrungen zusammen in ein gefährliches Abenteuer schickt. Doch nicht nur Gefahr liegt in der Luft sondern auch Verlangen, Leidenschaft und die Liebe.

Wie werden die beiden ihre schwere Aufgabe meistern?




Der Einstieg in das Buch ist mir recht schwer gefallen. Ich hatte mich jedoch trotzdem noch auf das Buch gefreut. Die Autorin behandelt hier ein, für mich, neues Thema. Sie zäumt das Pferd von hinten auf und wandelt die typischen Vampirgeschichten einfach ab und stellt sich vor wie es für einen Vampir wäre wieder ein Mensch zu sein. Alleine die Thematik hat mir besonders gut gefallen.
Ich fand auch den Schreibstil klasse! Hier wurde mit viel Ironie gearbeitet und auch ein wenig schwarzem Humor, da macht es mir gleich viel mehr Spaß ein Buch zu lesen! Leider hat es dann aber etwas an der Umsetzung gehapert. Trotz gutem Schreibstil und interessanter Charaktere wollte ich einfach nicht in diese Geschichte hinein finden. Es hat mich nicht gepackt. Teilweise fand ich die Wendungen und Ereignisse sehr flach, da hätte man mehr heraus holen können und ich muss ehrlich gestehen diese Szenen am Ende haben mich irritiert, das war ja schon ein halber Porno :D
Ich habe das Buch auch ungefähr nach der Hälfte mal für zwei Wochen weg legen müssen weil ich fast darüber verzweifelt bin, dass es mich nicht mit sich zieht.
Auch der Versuch der Autorin eine eigene Welt zu schaffen in der es alle möglichen Kreaturen gibt ist für mich eher gescheitert. Das klang alles nicht echt, jedenfalls kam es so nicht bei mir an. Ich war nicht in dieser Welt drin und konnte mir auch nach dem zehnten Mal erwähnen nicht erklären was ein Taure in dieser Welt soll, weil es für mich einfach nicht real war. Die Autorin hat es nicht geschafft mir glaubhaft ihre Welt zu vermitteln.
Wirklich schade, denn ich hatte mir einiges von diesem Buch versprochen. Es war auch nicht wirklich schlecht, aber doch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Vielleicht sollte ich mal ein anderes Werk der Autorin in Erwägung ziehen aber Plötzlich Mensch war definitiv nicht mein Fall. Trotzdem gebe ich hier gerne drei Schmetterlinge für die Idee und den tollen Schreibstil!


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