16. November 2015

*Rezension* die Blutschule - von Max Rhode (Sebastian Fitzek)




Eine unbewohnte Insel im Storkower See


Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer


Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.


Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ... 
(Quelle: Bastei Lübbe)

Die Blutschule ist eigentlich gar nicht so "mein Genre" wie ihr vielleicht wisst. Aber nachdem ich Sebastian Fitzek auf der Messe im Meet and Greet treffen durfte, und er so begeistert von diesem Buch erzählt hat und wir es letztlich sogar noch ausgehändigt bekamen, MUSSTE ich es einfach lesen. 

Ich war von Anfang an begeistert von dem leichten und einfachen Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten fliegen ließ. Ruck zuck waren 100 Seiten weggelesen. Die Story war zwar nicht sonderlich spannend bis dahin, kam aber mit einer mystischen Historie daher, bei der man einfach wissen wollte woher dies kam und wohin uns das noch führen wird. 

Trotzdem war ich durchweg etwas skeptisch. Die Stimmen waren vorab sehr unterschiedlich, reichten von "langweilig" bis hin zu "wahnsinnig blutig" - und beides ist nicht so mein Ding. Der mystische Beigeschmack der sich von vorne bis hinten durch das Buch zog deckte sich nicht mit meinen Erwartungen an einen Thriller und auch im Nachhinein muss ich sagen dass es Szenen gab, die zwar ziemlich "eklig" waren, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl dass dies wirklich passiert, deshalb konnte ich mich davor auch einfach nicht gruseln. Die gewünschte Spannung blieb größtenteils aus und auch das Gefühl des Ekels stellte sich nicht so richtig ein.
Die Szenen waren sehr weit hergeholt. 

Die Personen waren gut dargestellt, eine realistische arme deutsche Familie auf der Suche nach einem neuen SEIN. Mit Hoffnung und Liebe ausgestattet, vom Schicksal gezeichnet. Besonders die Mutter konnte ich in mein Herz schließen. 
Die anderen waren aufgrund der Umstände eher neutral zu betrachten. 

Die Orte des Geschehens fand ich sehr gut umschrieben, sie haben mich wirklich Bilder projiziern lassen. 

Alles in Allem muss ich sagen dass das Buch wirklich gut geschrieben war, mich in seinen Bann gezogen hat und mich in nur einem Tag alles lesen ließ. Sebastian Fitzek versteht es einfach seine Leser zu unterhalten und sie mit Leichtigkeit der Worte zu begeistern. 
Die Story war allerdings nicht so der Oberknaller. Locker und Leicht geschrieben befand ich mich während des Lesens hier aber eher in einem mystischen Roman mit ein paar ekligen Seiten, als wirklich in einem Thriller. Es gab keinen "unbekannten Bösewicht", nichts was nicht von vorne herein klar gewesen wäre und aufgedeckt hätte werden müssen. Und das lag nicht an meinem unglaublich guten Spürsinn sondern einfach an der Tatsache dass dies wohl bewusst nicht eingebaut wurde. 

Ich vergebe 3 von 5 Schmetterlingen für "die Blutschule" von Max Rhode, alias Sebastian Fitzek und bedanke mich nochmal bei Sebastian für die tolle Präsentation und bei Bastei Lübbe für die tolle Veranstaltung und das Exemplar dieses Buches. 


1 Kommentar:

  1. HuHu du Liebe ♥

    Das Buch habe ich auch schon bei mir und werde nun auch nicht mehr lange fackeln und es endlich lesen! War auf Anhieb ganz gefesselt vom Klappentext und das soll bei Thrillern und mir schon was heißen :-)

    Alles Liebe,
    Leslie

    http://lefabook.blogspot.de/

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