2. Januar 2014

*Rezension* Das Labyrinth erwacht - von Rainer Wekwerth

Ohne jegliche Erinnerung an ihr bisheriges Leben wachen 7 Jugendliche in einer kargen Steppe auf. Vor ihnen nichts ausser Sand und ein Rucksack, um sie herum gellende Hitze und trockene Luft und hinter ihnen die Schreie von Kreaturen die sie nicht sehen, aber allein das Hören dieser Kreaturen lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren. 
Es beginnt ein knallharter Kampf ums Überleben, mit nichts als einem Rucksack mit karger Ausrüstung auf dem Rücken und einem Zettel in der Hand, der ihnen nur eins verrät: 
Ihr alle - ausser einer - werdet sterben!
Vor ihnen liegen 6 Welten, deren Entkommen nur durch eins der Portale möglich ist, die dort, wo der hellste Stern am Himmel leuchtet, auf sie warten. Doch in jeder Welt muss einer zurück bleiben. Denn pro Welt gibt es ein Portal weniger als Teilnehmer da sind. 

Was sich anfangs anhört wie ein Spiel, entpuppt sich als knallharter Kampf ums Überleben. Keiner der Jugendlichen kann dem anderen trauen, und dennoch sind sie aufeinander angewiesen. Sie brauchen den Mut des Einzelnen ebenso wie die Ausrüstung die spärlich unter ihnen verteilt wurde. 

Niemand weiß, wer hinter dieser ganzen Sache steckt, weshalb sie überhaupt dort sind oder was hinter ihnen in ihrem alten Leben liegt. All die Jugendlichen können sich an kaum etwas erinnern, was geschehen ist in ihrem Leben. Doch hin und wieder blitzen Bilder vor ihren Augen auf. Bilder von ihren größten und intensivsten Ängsten, die ihnen den Atem rauben und sie verzweifeln lassen. 

Das Buch ist geprägt von unsäglicher Spannung und von vielen actionreichen spannungsgeladenen Augenblicken und Szenen. 
Die Jugendlichen stellen sich ihrem härtesten Kampf: dem Kampf gegen ihre eigene Angst und das Überleben. Und dennoch ist allen klar: egal wie sehr sie kämpfen, sie werden bis auf einen alle sterben.

Ich finde das Buch überhaupt nicht vorhersehbar, es bleibt spannend bis zur letzten Seite. 
Man bekommt selbst Angst, traut sich im dunkeln nicht sich umzudrehen, weil man nicht weiß was hinter einem ist. 

Ich habe mir während des Buches kaum Notizen machen können, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte - und das ist für mich schon Zeichen genug!
Das Buch hat 5 Sterne verdient und ich verkrümel mich nun sofort in den zweiten Band (und habe jetzt schon Angst dass der dritte Band noch ewig dauern wird.... )

Kommentare:

  1. ...also ich fand die Geschichte auch einfach nur genial mitreißend und spannend. Und das bleibt auch im zweiten Band so ;-)

    LG

    Kay

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  2. ich fand den zweiten sogar noch besser als den ersten! Habe gerade die Rezension hochgeladen :)

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  3. Hi Summi,

    finde die Reihe insgesamt echt gelungen. Und der Autor ist auch noch sehr sympathisch. Also insgesamt eine tolle Mischung :-)

    LG

    Kay

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