24. April 2016

*Rezension* Broken von Tabitha Suzuma




Titel:          Broken - der Moment, in dem du fällst

Autor:        Tabitha Suzuma

Verlag:      Oetinger

Seiten:       384

Bewertung:  3 Schmetterlinge



Matheos grosse Liebe ist Lola. Doch Matheo ist auch Grossbritanniens Hoffnung auf olympisches Gold im Turmspringen. Und seine ehrgeizigen Eltern zeigen sich wenig begeistert über die Beziehung. Zum Glück ist Lolas Vater anders. Mit ihm versteht sich Matheo blind. Doch dann gerät Matheos Leben komplett aus den Fugen. Nach einer Siegesfeier wacht er mit Verletzungen am ganzen Körper auf, ohne Erinnerung an die Nacht zuvor. Erst als er sich beim Turmspringen am Kopf verletzt, kommt die Erinnerung zurück.



Ich habe wieder mal den Versuch gestartet und mich einem Buch gewidmet, welches sich mit einer Problemthematik beschäftigt. Eine Thematik, über die ungerne gesprochen wird und die hier von der Autorin aber eine Stimme bekommen hat. Ich ahbe in der Vergangenheit schon öfter fest gestellt, dass ich mich in solche Thematiken einfach schlecht rein finden kann. Ich finde bis jetzt hat es noch kein Autor geschafft über etwas schlimmes so zu schreiben, dass ich die Gefühle spüren kann. Das war auch hier der Fall. Abgesehen davon, dass ich mich mit Steffi zusammen gespoilert habe, in dem wir den Werbetext für dieses Buch auf der Verlagswebseite gelesen haben. Dieser Text verrät wirklich alles und es lohnt sich danach nicht mehr, dass Buch zu lesen! Also seht besser davon ab und lest nur den Klappentext!

Schon der Einstieg ist mir schwer gefallen, ich konnte Matheo als Charakter schlecht einschätzen und greifen. Irgendwie ist er mir immer fern geblieben und hatte kaum Facetten, die ihn für mich interessant gemacht hätten. Ebenso leider auch die anderen Charaktere. Keiner hatte Tiefgang alle blieben flach. Vielleicht mit Absicht, um die Handlung nicht zu stören, die ja hier am wichtigsten ist. Die großen Gefühle.... die bei mir leider ausblieben. Für mich war die Geschichte von Anfang bis Ende langweilig. Ich konnte mich nicht in Matheo hinein versetzen, konnte nicht verstehen, warum er handelt wie er handelt. Gut, ich musste auch nicht sowas wie er durchgemacht hat durchmachen, aber ich denke doch ein Buch mit solcher Thematil soll doch auch dazu dienen, dass man sich als Leser ein klein wenig in die Lage hineinversetzen kann um die Gefühle des Geschädigten besser zu verstehen. Bei mir ist leider nichts angekommen.

Ich will nicht sagen, ich habe mich durch das Buch gequält, der Stil hat ddoch dafür gesorgt, dass ich es flüssig lesen konnte. Aber durch den Spoiler über die Verlagsseite war es doch sehr eintönig. Ich wusste ja schon wie die Geschichte ausgeht und habe eigentlich nur noch gelesen um endlich zu erfahren, wann es denn soweit ist.

Leider war dann auch das Ende weniger dramatisch als ich erwrtet hätte. Also natürlich war es furchtbar, aber ich habe mit mehr drumherum gerechnet. Ich habe nicht erwartet, dass der Cut da so schnell und ohne viel Aufhebens und damit eher leise passiert. Ich dachte bei solch einer Thematik muss man doch ein Ende bringen das wachrüttelt, den Leser aufschrecken und zusammen zucken lässt. Aber irgendwie blieb auch dieses Gefühl für mich aus.

Vielleicht sollte ich dieses Genre besser meiden, denn wie gesagt, es ist nicht das erste Buch, dass mir nicht gefallen hat. Scheinbar ist das alles einfach nichts für mich - leider. Denn die Klappentexte klingen doch meist sehr vielversprechend, aber bei mir kommt am Ende eben einfach nichts an. 

Trotzdem würde ich noch drei Schmetterlinge geben, denn ich denke ohne den Spoiler hätte es mir vielleicht doch etwas mehr gefallen können.


Ich bedanke mich trotzdem beim Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

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