9. April 2016

*Rezension* zwei für Immer




Titel:          Zwei für Immer

Autor:        Andy Jones

Verlag:      Aufbau Verlag

Seiten:       432

Bewertung:  3 Schmetterlinge


"Ich liebe dich, Ivy. Ich finde dich klug und witzig und schön … Doch bist du die Richtige? Oder bist du nur noch hier, weil du schwanger bist? 
Ich hoffe, dass alles gut ausgeht, aber die Wahrheit ist: Ich weiß es nicht."

Als er Ivy begegnet, ist Fisher wie vom Blitz getroffen, und bald ist er sich sicher, dass aus der Sache etwas werden könnte. Noch weiß keiner der beiden, dass die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen ist: Ivy ist schwanger. Doch während das neue Leben in Ivy heranwächst, muss sich Fisher um seinen schwer erkrankten Freund El kümmern. Und Ivy und Fisher sind immer noch damit beschäftigt, sich kennenzulernen. Denn es ist eine Sache, sich zu verlieben – miteinander zu leben ist eine ganz andere Geschichte … 


Als Fisher Ivy kennenlernt, ist es für ihn die eine große Liebe auf den ersten Blick. Die beiden verbringen kaum Zeit miteinander, als Ivy schon schwanger ist. Für Fisher ist klar.... Er kann sie nicht allein stehen lassen. Doch ist sie die richtige? Ist sie die, mit der er sich seine Familie vorgestellt und gewünscht hat? Und dann werden es auch noch Zwillinge... Plötzlich steht ihr Leben Kopf, die Wünsche und Vorstellungen sind wie weggeblasen und sie beiden müssen einen Weg finden ihr Leben zu gestalten - mit oder ohne einander. 

Dieser Roman hat mich eigentlich wirklich berührt. Nicht nur die Thematik der "plötzlichen Familie", sondern auch die Nebenhandllung mit der Krankheit von Fisher's Freund El. Hier werden wirklich ernste Themen besprochen, die mal ab von der rosaroten Brille sind. Hier wird thematisiert, wie das Leben in Wahrheit viel zu häufig wirklich abläuft. Ohne die obligatorischen 10 Dates, die 15 gemeinsamen Jahre, das ganze drumherum, bevor man eine Familie gründet. Oftmals hat das Schicksal einen ganz eigenen Weg geplant, so auch hier. 

Doch leider ist die Geschichte sehr zäh. Der Schreibstil ist sehr umfangreich und alles ist sehr detailiert ausgebaut, was einem leider den Lesefluss ein wenig weg nimmt. Ich hab nach 100 Seiten auch erstmal eine Pause machen müssen und musste mich dann tatsächlich etwas mühsamer dazu überwinden überhaupt nochmal weiter zu lesen. 

Das Ende habe ich dann so erwartet, da kamen keine großen Überraschungen mehr auf mich zu. 

Ich hätte mir etwas mehr Leichtigkeit in den Zeilen gewünscht. 

Ich würde es nicht schlecht bewerten, sicher ist das ein Buch was ich durchaus für die Thematik besonders als Erwachsenenbuch empfehlen würde, schließlich gehts hier auch um Erwachsene Menschen und mal nicht um Jugendliche. Dennoch sollte man keine falschen Vorstellungen haben und sich nicht vom Cover auf ein "locker leichtes Frühlingsbuch" einstellen, denn das ist es meiner Meinung nach nicht. 

Ich würde 3,5 von 5 möglichen Schmetterlingen vergeben, runde aber ab da mein Bewertungssystem nur ganze Punkte vorsieht. 






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