15. April 2014

*Rezension* Dead Eyes von Chris Priestley



Alex begleitet seinen Vater auf eine Geschäftsreise nach Amsterdam, doch er ahnt nicht wie spannend es dort für ihn werden wird.Zusammen mit Angelien, der Tochter eine Kollegin des Vaters, macht Alex die Stadt unsicher. Auf einem kleinen Trödelmarkt entdeckt Alex versteckt in einer Kiste eine Maske. Er will schon weiter gehen, als ihn ein seltsames Gefühl beschleicht. Dieses Gefühl zwingt ihn zurück zu gehen und die Maske zu kaufen. Doch Alex ahnt nicht in was er sich mit diesem Kauf hinein katapultiert hat. 


Mich hat in erster Linie das Cover total begeistert. Das Auge in der Mitte macht in seinen bunten Farben einiges her und ich hätte auch nicht gedacht das ein Hardcover bei mir eintrudelt. Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll und stimmt einen sofort auf die kommende Lektüre ein.
Ich tue mich bei der Bewertung dieses Buches etwas schwer, denn eigentlich weiß ich nicht was ich dazu sagen soll. Es war weder besonders gut, noch besonders schlecht. Eben ein Mittel Ding. Ein solides Buch, bei dem man aber auch nichts verpasst hat, wenn man es nicht gelesen hat.
Den Stil des Autors an sich mag ich gerne. Er schreibt flüssig und einfach. Man fließt so mit der Geschichte mit. Doch leider kamen für mich die Charaktere überhaupt nicht authentisch rüber. Ich mochte sie weder, noch hasste ich sie. Sie waren da und es war gut so, aber keiner hat bei mir einen bleibenden Eindruck gemacht oder sich besonders beliebt gemacht im Laufe der Lektüre.
Alex bleibt für mich als Hauptcharakter weiterhin undurchdringlich und auch zu verschlossen. Eigentlich weiß man so gut wie gar nichts über ihn. Über die anderen Charaktere erfährt man im Laufe des Buches noch weniger. So bleiben alle durchsichtig und können sich für den Leser nicht klar abzeichnen. Teilweise fand ich auch die Unterhaltungen etwas plump dargestellt. So würden normale Menschen nicht miteinander kommunizieren...
Am Anfang war ich noch total gespannt was mich im Laufe des Buches erwarten wird, doch diese Spannung nahm von Kapitel zu Kapitel einfach ab. Wie gesagt ich mag den Stil des Autors, aber seine Umsetzung einfach nicht. Es wurde immer langwieriger und am Ende war ich sogar etwas enttäuscht, denn aus dem Thema mit der Maske hätte man so viel mehr heraus kitzeln können. Leider war es für mich zu wenig gruselig und auch das geheimnisvolle hat irgendwie gefehlt.
Da ich das Buch aber nicht schlecht fand und es auch an zwei Tagen gelesen habe möchte ich mich hier für die goldene Mitte entscheiden und nehme 3 Schmetterlinge. Wer es unbedingt lesen möchte kann zugreifen, aber die Erwartungen sollten nicht zu hoch sein. 


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