17. April 2014

*Rezension* Ewiglich die Sehnsucht - von Brodi Ashton



Nikki wird von einem Unsterblichen in die Unterwelt gezogen, in der dieser sich 100 Jahre von ihr nährt. Auf der Oberwelt vergehen in der Zeit nur 6 Monate.
Doch auch 6 Monate reichen, um Nikki's Leben aus den Fugen zu reißen. Die Menschen um sie herum wissen nicht, wo sie war, warum sie weg war. So hat Nikki es schwer, sich, als sie wieder an die Oberwelt kommt, ihre Familie zurück zu erkämpfen.
Doch ihre Familie ist nicht das einzige, was sie zurück will. Auch ihre Liebe zu Jack- dem Mann, dem sie zu verdanken hat, dass sie noch lebt - wurde durch ihr plötzliches verschwinden auf eine harte Probe gestellt.
Doch wahre Liebe überwindet alles.
Wenn Nikki doch nur nicht schon wieder das Ende vor Augen hätte...

Die ersten Seiten dieses Buches verwirrten mich sehr und erinnerten mich ein wenig an den Aufwachvorgang der Godspeed. Doch schnell war klar, dass dies kein dystopischer Roman ist und seine ganz eigene Individualität hat. Selten habe ich in letzter Zeit Bücher gelesen, die für sich selbst wirklich mal etwas ganz neues in der Thematik waren. Doch dieses hier ist so ein Buch.

Die Story ist abwechselnd aus dem JETZT - den Countdown zum Showdown zählend - und aus dem VOR DER NÄHRUNG - ebenfalls den Countdown zur Nährung zählend - geschrieben.
Das gibt dem Leser einen guten Einblick in das WIE und WARUM, Fragen die man sich ja doch immer stellt. Aber auch super, um den Einblick in die Gegenwart nicht zu vergessen.
So bleiben kaum Fragen offen.

Anfangs fand ich das Buch recht lahm. Nicht direkt langweilig, da der Stil wirklich sehr flüssig und kurzweilig ist und damit den Leser in seinen Bann zieht, sondern eher von der Geschichte an sich.
Doch im letzten Drittel nahm die Story dermaßen rasant an Fahrt auf, dass mir regelrecht schwindlig wurde und ich mich beim Lesen überschlagen musste, weil ich nicht so schnell lesen konnte, wie ich die Zeilen in mich aufsaugen wollte.

Alles in allem würde ich folgendes Fazit ziehen:
Das Buch war gut, das Lesen ist keine Zeitverschwendung, aber es ist auch kein AHHH-Buch von dem ich gar nicht mehr ablassen konnte oder was mich mit irgendwas zurückgelassen hat.



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